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auf mich stets den Eindruck eines hohlen Schwätzers und rauhborstigen Mannes. Aber man kann ihm keine Grausamkeiten nachsagen. Einst rief er uns Angestellten zum Appellplatz. Dort standen bei frostkaltem Wetter 150 Mann des Metzgerkommandos splitternackt. Ihre Kleider lagen vor ihnen. Wir mußten nun filzen, das heißt, alle Taschen, den Saum der Kleider, auch die Schuhe nach Geld untersuchen. Durch feigen Verrat hatte die Lagerverwaltung erfahren, daß diese Metzger an Zivilisten Fleischwaren verkauft hatten. Dieses , Verbrechen" konnte unter Umständen den Strang kosten. Redwitz wünschte natürlich, daß wir Geld fänden, unsere Kameradschaftlichkeit selbstverständlich das Gegenteil. Unschlüssig stand ich vor dem ersten Kleiderhaufen. ,, Exzellenz", spottete Redwitz ,,, schleunigst anfangen und das etwas hurtiger."- ,, Herr Lagerführer, das paẞt mir nicht recht. Mir gehen Fachkenntnisse ab, ich bin ja nur Seelendetektiv!" Solche außergewöhnliche Wortausdrücke machten dem Baron immer Spaß. Er lachte unbändig. Gottlob erspähte mein Auge gerade den Rücken des Redwitz, als ich in der Tasche der ersten Hose gleich eine 50- Mark- Banknote entdeckte. Flugs verschwand der Schein in meinem Hemdärmel... Verängstigt schaute ich mich nach Redwitz um. Als dieser sich mir näherte, rief ich laut: ,, Herr Lagerführer, ich habe Geld gefunden!" ,, Das ist großartig. Sie bekommen eine schöne Prämie, Sie Seelendetektiv..." Ich reichte ihm ein paar Fünfpfennigstücke hin, die ich auch gefunden hatte. Der Lagerführer knurrte enttäuscht: ,, Das ist Sch...!" Am Abend rief mich ein SS- Mann aus dem Büro und flüsterte mir ins Ohr: ,, Sie sind mir auch ein Gelungener. Sie haben doch die hundert Mark, die Sie im Hemdärmel verschwinden ließen, hoffentlich ins Feuer geworfen. Auf Vertrauensmißbrauch ruht die Todesstrafe. Sie hatten Glück, einem anständigen SS- Mann in die Finger geraten zu sein. Ich werde nichts verraten." Dieser SS- Mann stand nämlich ohne mein Wissen während der Filzung hinter mir. Ich stammelte verlegen ein paar Worte innigen Dankes, versicherte aber, es wären nur fünfzig Mark gewesen.
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Lagerführer Kampe war für uns, nach dem Dachauer Redegebrauch, eine Naziwildsau. Wie Vollmond glänzte das feiste Gesicht des Dickbauchigen, dessen Augen stets einzuschüchtern suchten.
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