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Unter den Kameraden wimmelte es von vielem Gesindel mit grünen und schwarzen Winkeln, demnach Arbeitsscheuen, Trunkenbolden, ja Verbrechern. Da hetzte der eine gegen die Pfarrer, ein anderer riẞ unsaubere Witze, ein dritter stahl den Kameraden Brot, Seife usw. Wir hatten unter uns bärbeißige Grobiane, großmäulige Schwätzer, klatschsüchtige Besserwisser, Krakeeler aller Art. Cordonnier, der einigermaßen gut deutsch sprach, suchte besonders in Abwesenheit des Stubenältesten Kopp zwischen den Streithähnen zu vermitteln. Beson­ders mutvoll und energisch trat er gegen die Pfaffenfresser und Reli­gionsspötter auf und brachte sie nicht selten zum Schweigen. Er zog sich dadurch die Feindschaft des Blockältesten Nikolaus Muth zu und hatte von ihm nicht wenig zu leiden.

Den frommen, 45jährigen Luxemburger, Pfarrer Dominique Trausch, erwählte ich mir zum Seelenführer. Wir beide blieben bis zum Laden­schluß unzertrennliche Freunde, waren übrigens auch fast immer in denselben Arbeitskommandos beschäftigt. So teilten wir über zweiein­halb Jahre lang Freud und Leid miteinander. Beim Abschied, Ende Mai 1945, verabredeten wir eine jährliche Zusammenkunft aller loth­ringischen und luxemburgischen Dachauer Freunde. Kaum war jedoch Trausch in der Heimat angekommen, starb er unerwartet am 11. Juni 1945. Die vielen Entbehrungen und manche harte Mißhandlung hatten ihm den Keim des Todes ins Herz gelegt.

Zu unserem Freundeskreise gehörte ferner der reichsdeutsche Pfarrer Ludwig Bauer aus Neustadt an der Weinstraße , ein frommer Geistlicher, der mit seiner großzügigen Freigebigkeit viele Herzen er­oberte. Auch unter den Laien fand ich brave Leute, wie den einbeinigen Sportlehrer Vogel aus Frankfurt , den stets hilfsbereiten einarmigen Matz aus Saarbrücken , der zufällig in meiner Pfarrei Dieuze verhaftet worden war, unseren engeren Landsmann Gustave Dieudonné aus Montigny, den kleinen, schwarzäugigen Hausierer Winterstein aus Forbach und viele andere, deren Namen vergessen sind.

4. Das Bettenbauen

Im Saarbrücker Gefängnis war mir das Bettenmachen zur Leichtig­keit geworden, aber das blöde Bettenbauen in Dachau stellte in den

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