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sches Lachen mit der Bemerkung:Ihren Mantel sehen Sie nie wieder. Wir dulden keine Pfaffenkleider hier. Die Türe wurde zugeschlagen, der Schlüssel knarrte im Schloß; man schob obendrein einen dicken Riegel vor, ein täglich sich oft;wiederholendes Geräusch, das mir zeit- lebens in den Ohren klingen wird. Da stand nun der bischöfliche Kommissar an die Wand gelehnt, betete, stöhnte, dachte an die Lieben daheim, entwarf kühne Fluchtpläne und weinte auch still vor sich hin. Man brachte eine; dicke Suppe. Der Anblick dieses ungewohnten Fraßes, den man bei uns nur Tieren gibt, erregte Brechreiz. Trotz des Hungers konnte ich kaum etwas hinunterwürgen. Als der Wärter die fast unberührte Suppe sah, schrie er nicht wiederzugebende Worte und sprach von Zwangsernährung. Einige Wochen später hätte ich allerdings für eine solche Suppe mit Handkuß hundert Franken be- zahlt. Wieder blieb meine Antwort höflich, abermals verlangte ich ‚meinen Mantel, da.mich eine Lungenentzündung hinwegraffen könnte. Er solle keinen Priestermord auf sein Gewissen laden. Jedenfalls würde der bischöfliche Kommissar seine Beschwerden bis zu den höchsten Spitzen der Gefängnisverwaltung vorzubringen wissen. Dies wirkte. Bei den Preußen muß man seine Titel an den Mann bringen, ihnen imponiert eine jenergische Sprache. Bald brachte der Kranken- wärter Müller meinen Mantel, gab mir einige Pillen und fand auf- munternde Worte. In den dicken Pfarrermantel eingehüllt, legte ich mich auf das Stroh. Ein unruhiger Schlaf entzog mich für mehrere Stunden der traurigen Wirklichkeit. So stand und lag ich in diesem Loch zwei volle Tage, unvergeßliche Stunden roher Grausamkeit.

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Die Neuankömmlinge wurden am Freitagnachmittag dem Ge- fängnisdirektor vorgestellt.Sind Sie mit dem lothringischen Schrift- steller Pfarrer Goldschmitt verwandt, der die vielen Leute nach Trier zum hl. Rock führte?Das bin ich selbst.Also auch Sie verhaftet! Bekümmert schüttelte er den grauhaarigen Kopf.Viel kann ich für Sie nicht tun, werde aber jede Erleichterung gewähren, die zu geben in meiner Macht liegt. Er wies mir ein weiträumiges Zimmer im Neubau zu mit einem größeren Fenster, einem bequemen Bett, einem Tisch, einem Schränkchen, einem Stuhl und einem Klosett

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