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Leichentransport

Diakons. Im September 1944 kam Msgr. Piguet, der Bischof von Clermont- Ferrand , als Häftling zu uns. Nun begann eine illegale Korrespondenz mit dem Kardinal Faulhaber aus München und mit dem Bischof von Münster . Sämtliche zur Priesterweihe nötigen Papiere langten an. Geheim fabrizierten Häftlinge die bischöflichen Gewänder und alles andere, was zu einer solchen Feier gehört. Ring und Brust­kreuz lieferten die Messerschmitt- Werke. Der Trappistenpater Spitzig drehte den Hirtenstab. Der Stoff für die violette Soutane und das Mäntelchen( camail) kam von der Beute, die sich Nazi- Diebe im Juden­viertel von Warschau geholt hatten. Der englische Oblatenpater Durand stellte aus Seide und Perlen eine Mitra her. Kardinal Faulhaber besorgte aus München die nötigen Öle und die Ritualbücher. Alles verlief so vorsichtig und so geheim, daß nur vereinzelte Priester unse­res Blockes es merkten. Kein Nazi ahnte etwas, weder von der Vor­bereitung noch von der Zeremonie selbst.

Am 17. Dezember 1944 stand dann der junge Diakon, eine schlank­gewachsene Gestalt, mit vor Fieber glühenden Wangen in unserer

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