Gruppe Geistlicher:Werft euch auf den Boden, krabbelt wie Hunde! Legt euch wieHunde unbeweglich auf die Straße! Ein SS-Mann schlug bei dieser Gelegenheit einem Prager Domherrn, der auch am Boden lag, mit einer Schüssel aus hartem Aluminium auf den kahlen Kopf. Der Verletzte mußte regungslos liegenbleiben. Als einmal die Pfarrer rasiert wurden, warf ihnen ein SS-Mann das Papier mit dem abgeschabten Seifenschaum ins Gesicht. Solange die Nazis in der Stube waren, durften sie den Dreck nicht aus dem Antlitz entfernen. Einige Geistliche standen vor einem SS-Mann stramm. Da griff dieser nach einem mit Wasser angefüllten Eimer und setzte diesen einem Pfarrer auf den Kopf, sodaß der ganze Inhalt von allen Seiten an, dessen Körper herunterlief. Der betreffende Geistliche, obwohl durch- näßt, mußte mit diesem Helm eine zeitlang umherlaufen. Befehl eines SS-Buben:Alle Saupfaffen sofort unter den Tisch kriechen! Mit dem Tisch auf dem Kopf aufstehen, niederknien, aufstehen usw. So ging es hin und her, bis die Bedauernswerten total erschöpft waren. Neuer Befehl:Sofort auf die Spinde hinaufspringen!: Setzt euch! Jetzt singt im Chor euer Lied:O Haupt voll Blut und Wunden. Pfarrer Seitz kam als erster reichsdeutscher Geistlicher im Jahre 1940 nach Dachau . Kaum stand er bei der Ankunft in der Lagerstraße, da zog ihm ein SS-Mann mit viel Gespött den Rosenkranz aus der Tasche und legte ihn dem Geistlichen, mit dem Kreuz über die Stirne hängend, auf den Kopf. Nun führte er den Pfarrer Seitz in dieser Ausstaffierung mit Faustschlägen und Fußtritten im Lager umher, wobei er überlaut brüllte:Der erste Saupfaff ist aus dem Altreich angekommen! Seitz hatte in seinem Brevier ein Bild des Papstes Pius XII. Der SS-Mann hielt das Bild einigen Häftlingen unter die Nase und rief:‚Der römische Oberpfaff wird mit allen andern Pfaf- fen nach dem Krieg auch in Dachau eingesperrt. Dann hört der ka- tholische Schwindel für immer auf! Ein Madonnenbild gab diesem elenden Nazi Gelegenheit, derbe Witze über die Mutterschaft Mariens zu reißen, Lästerungen, die keine Feder wiedergeben darf. Geistliche mußten auch oftmals die Aborte mit Schöpfeimern ohne Henkel leeren. Wenn einem Geistlichen oder einem andern Kameraden ein Knopf am Kleid fehlte oder wenn ein Knopf nicht zugemacht war, schnitten die SS -Leute alle Knöpfe der Kleider ab. Ein Nazi setzte bei mir ein-

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