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Grube angelangt, wurden sie angefeuert: ,, Tempo, Tempo, ihr Sau­pfaffen, ihr Dreckjuden!" Die Vierbeiner bellten jetzt noch lauter. Es ist ein heißer Sommertag, doch morgens um sieben Uhr geht es noch. Schnell werden die Kleider auf einen Haufen hingeworfen. Das Kies­grubenkommando verteilt sich in vier Gruppen. Pickelträger hauen den Kies aus dem Boden. Andere Kameraden schaufeln ihn gegen ein Drahtgeflecht, um den Sand von dem groben Kies zu trennen. Ein Dutzend Inhaftierte rollen einen schweren Wagen heran. Die vierte Gruppe wirft nun mit breiten Schaufeln Sand oder Kies auf diesen Wagen. Während der Arbeit hört man immer wieder das Geschrei der SS und des Capo: ,, Tempo, Tempo, schneller- schneller- los, pickeln, schaufeln, aufladen, ihr faulen Hunde.... Komm du mal hierher und du scher dich dorthin...." Wie um die Wette wird drauflos gepickelt, geschaufelt, aufgeladen, ohne Rast und ohne Ruhe.... Die Sonne steigt immer höher. Der Schweiß rinnt von der Stirne. Blasen zeigen sich auf den Handflächen. Die Finger bluten. Vielen Kame­raden schmerzt die aufgerissene Haut an dem Oberschenkel, wo die Schaufel immer wieder ansetzt. Das Rückkreuz wird vom' langen Bücken steif. Da streckt sich ein Häftling aus und stöhnt. Ein anderer läßt die Schaufel etwas ruhen. Flugs bekommen sie einen Schlag mit dem Gewehrkolben in die Rippen oder einen Fußtritt.... An die zwei Stunden dauert diese Schinderarbeit, fast ohne Unterbrechung, und dies noch mit leerem Magen. Um zwölf Uhr geht der Marsch zurück in die Bude, wo man das armselige Essen einnimmt. Unterwegs muß gesungen werden. Um ein Uhr im Schnellschritt wieder zur Kiesgrube. Horch! was singen sie jetzt auf besonderen Befehl der SS- Drillmeister? Wenn's Judenblut vom Messer spritzt, dann geht's nochmal so gut...." Und nachmittags wird dieselbe Arbeit bis sechs Uhr fortgesetzt.

دو

Im Winter war das Schneekommando der Schrecken aller unein­geteilten Häftlinge.

Dachau liegt unweit der Alpen, fast sechshundert Meter über dem Meeresspiegel. Der Winter ist sehr hart. Oftmals fiel von Ende No­vember bis in den April hinein reichlich Schnee.

Die SS duldete innerhalb des Lagers keinen Schnee. Wenn die Flocken tagsüber vom Himmel fielen, mußten sie sofort von allen

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