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In den Spitälern lagen manchmal vier- bis fünftausend Kranke. Hunderte von Kameraden waren hier als Portiers, Stubenpersonal­arbeiter, auch als Pfleger, Apotheker und Ärzte angestellt.

Schließlich verlangte auch der Bestattungsdienst am Kremato­rium viele Gefangene als Mitarbeiter.

Fast alle Häftlinge fürchteten besonders die Kommandos des Moorexpreß, der Kiesgrube, des Schneeschippens, und vor dem Jahre 1943 jenes der Plantage.

Motor und Pferdekraft waren für Häftlinge Luxusartikel. Schwere, vierräderige Wagen, Moorexpreß genannt, besorgten die Transporte. Häftlinge wurden an den Motorexpreß angespannt. Die Deichsel lenkten zwei Mann. An beiden Seiten des Wagens hingen drei oder vier Drahtseile mit Koppeln, an denen auch je zwei Arbeitssklaven ziehen mußten. Hinten am Wagen drückten vier bis sechs Kameraden nach. Obgleich der Moorexpreß sehr schwer war, ging alles stets im Galopp. Ein Untercapo, meist mit einem Stock in der Hand, trieb die zwei­beinigen Pferde an. Bei Transporten außerhalb des Häftlingslagers traten noch bewaffnete SS- Posten mit Hunden als Begleiter hinzu Der Sommer brachte Hitze und Staub. Der Winter Schnee und Dreck. Mit gebeugten Rücken und eingezogenen Köpfen schoben, zogen und drückten diese menschlichen Zugtiere den Moorexpreß tagein, tagaus, acht bis zehn Stunden lang vom Lager zum Bahnhof, vom Bahnhof zur Werkstätte, von der Werkstätte zum Magazin, von der Kiesgrube ... Das waren kaum zum Neubau, von der Küche in die Baracken. noch Menschen, die da am Wagen zogen, eher Maschinen. Selten wischte sich einer den Schweiß von der Stirne, nur wenige putzten ihre Nase..... Alle sahen verbittert aus. Wütend bissen sie die Zähne zusammen. Die Glieder zitterten vor Müdigkeit und Hunger. Der Redefluß stockte. Die moralische Widerstandskraft war bei vielen zu Ende. Langsam aber sicher versanken diese als Zugtiere miẞ­brauchten, meist hochgebildeten Männer in schwarzen Tiefsinn. Nur noch der Gedanke an den Herrgott hat unsere Geistlichen vor dem Schlimmsten bewahrt. Wenn aber arme Moorexpreßschieber ohne religiösen Halt durch Selbstmord diesem aussichtslosen, untragbaren Elend ein Ende machten, fiel die furchtbare Verantwortung in erster

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