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Arbeiten, war auch der Verbindungsstrich mit dem Arbeitseinsatz, der die Arbeit vermittelte, und dem Lagerbüro, das den schriftlichen Ver­kehr mit der SS in Händen hatte. Der Kantineur verkaufte Waren und verwaltete das Geld der Häftlinge, da wir kein Bargeld bei uns tragen durften. Einige Beispiele von solchen ,, Waren": Die SS ver­zehrte das Geflügel. Wir durften gegen eine Mark Teile der Flügel, des Halses, der Füße und der Eingeweide kaufen. Zweimal im Monat gabs abgerahmte Milch, hier und da Zigaretten, auch Bouillon, die meist derart übel roch, daß selbst der hungrigste Hund seine Zunge schnell davon zurückgezogen hätte. Zu dem Blockpersonal gehörte auch der Rasierer, denn kein Häftling durfte sich selbst rasieren. Die SS hatte wohl Angst, es könnte sich einer aus Selbstmordgier den Hals abschneiden, und doch entwickelte diese SS eine Taschenspieler­fertigkeit, um die Internierten mit abwechselungsreichen Methoden vom Leben zum Tode zu befördern, was von ihnen ,, umlegen" genannt wurde. Zweimal im Monat wurde der Kopf rasiert, zweimal in der Woche das Gesicht und jedesmal der ganze Körper, wenn eine Laus gefunden wurde.

Den Russen und den Italienern schor man die Köpfe nicht ganz. Sie trugen kurzes Haar, aber von der Stirne bis zum Nacken war ein Streifen von etwa vier Zentimeter rasiert. Wir nannten diesen Streifen ,, Autostraße." Die Rasierer konnten sich nicht über Arbeitslosigkeit beklagen. Dazu war ihre Arbeit nicht gerade appetitlich.

Die Blockältesten versammelten sich beim ,, Lagerältesten", der als Häftling die Hauptrolle im Lager spielte. Mit dem Wort ,, Per­sonal" bezeichnete man alle diese Chefs, die zu der Zahl der Mit­gefangenen gehörten.

Jeder Block wurde täglich von einem SS - Führer, dem ,, Blockführer", revidiert. Die ,, Revision" bestand oft in der Entgegennahme von Tabak und Leckerbissen, die wir ,, freiwillig" spendeten, um die Krallen der Raubtiere etwas zu schmieren, wie der Franzose sagt( graisser la patte). Sobald so ein ,, Führer" die Stube betrat, mußte der erste Häftling, der ihn sah, laut rufen: ,, Achtung!" Sofort, sprangen alle Kameraden auf und standen solange schweigend mit den Fingern an der Hosen­naht stramm, bis der hohe Herr( daheim meist ein Habenichts), ge­ruhte ,,, weitermachen" zu kommandieren. Jedes Arbeitskommando

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