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fangenen Mann die Treue zu halten. Die nüchterne Wirklichkeit sprach eine andere Sprache, als die Phantasie in den einsamen Nächten. Es war also doch nichts mit den Frauen...

In diesem Punkt der seelischen Entwicklung wen­det sich der Mann in irgendeiner Form dem Manne zu. Nicht zu vergessen, das irgendwie jeder mit sei­nen sexuellen Nöten fertig werden muß. Nur wenige sind so rein und natürlich, daß sie die Regelung ihres Drüsensystems der Natur allein überlassen können. Viele halfen ein wenig nach, um sich das Minimum an Lust zu verschaffen, welches der Mensch zum Leben braucht. Aber noch wichtiger ist ein gewisses An­lehnungsbedürfnis, das jeder Mensch irgendwo und irgendwie befriedigen muß. Es ist eben doch nicht so, daß ein Mensch ganz allein auf sich stehen kann. Schon der Bettnachbar steht einem grundsätzlich et­was näher als die anderen Kameraden, und so ent­< tehen Freundschaften, auch wenn man sie eigent­lich verschmäht. Es ist tröstlich, wenn man bei der Arbeit einen Kameraden hat, auf den man sich ver­lassen kann. Es ist noch besser, wenn es ein Ge­nosse ist, der einen auch in der Not nicht im Stiche läßt. Man hat Tage, wo man sich schwach und hin­fällig fühlt. Wie gut, wenn der Arbeitsgefährte dann den Willen zeigt, einem etwas von der Last abzu­nehmen! Und so entsteht zunächst die ,, Pauker­schaft", die beste, die moralisch einwandfreieste. seelische Errungenschaft des Lagerlebens.

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Ein Pauker ist mehr als ein Freund. Man führt mit ihm eine Kameradschaftsehe, die in der Mehrzahl der Fälle ganz frei von sexuellen Handgreiflichkeiten ist. Hans und Max, so wollen wir einmal die beiden Ka­meraden nennen, sorgen füreinander wie Mann und

4 Meier: So war es

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