Die Liebe im KL.

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Eine Fülle von Erinnerungen brachte der Häftling ins Lager mit. Die Frauen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt hatten, lebten in seiner Phantasie wei­ter. Sein Gemüt zog gierig die letzten Tropfen an Freude und Lust aus diesen verjährten Erinnerun­gen. Ein Phantasie- und Idealbild der Frau stand in ihm auf und beunruhigte ihn mit Zukunftsplänen. Alle einzelnen Züge des Frauenbildes reckten sich ins Groteske und Ungeheure. In der Einsamkeit sei­ner Nächte tat der Gefangene Abbitte für seine Schuld, und mit leidenschaftlichen Schwüren gelobte er Besserung, sollte es ihm jemals vergönnt sein, wieder Frauenzärtlichkeit zu empfangen.

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Aber die Jahre gingen dahin. Zunächst waren Mo­nate verstrichen, bis von den Angehörigen Nachricht kam. Mancher erhielt regelmäßig von seiner Frau einen Brief. Die meisten aber erhielten keine Briefe. Statt dessen kamen serienweise die Scheidungsklagen und nach der Scheidung, die oft mit den sonderbarsten Mitteln erzwungen wurde, kam die große Leere, das eisige Vakuum der seelischen Einsamkeit. Wie war es nun mit dem Idealbild der Frau? Gab es denn überhaupt so etwas wie Liebe? Waren nicht alle Treueschwüre leer und hohl? Woher sollte man in solchen Verhältnissen noch den Glauben nehmen an Liebe und Treue?

Die Kameraden erzählten von ihren Scheidungs­prozessen. Es stellte sich heraus, daß selten eine Frau imstande war, länger als zwei Jahre ihrem ge­

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