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Brandenburg- Görden, 29. Januar 1944
Am 27. Januar waren es 15 Jahre, daß ich in Greifswald bin. Ich habe diesen Tag still im Herzen gefeiert. Da ist mir so recht klar geworden, wie sehr ich die Pfarrei liebe. Ich habe Gewissenserforschung gehalten. Gewiß, ich habe Fehler begangen und Unterlassungen; aber ich muß doch dankbar sein für all das Gute, das Gott durch mich zu wirken sich würdigte. Ich habe viel und für jede Familie gebetet. Dies tue ich jeden Tag. Ich flehe zu Gott, daß er die Kinder segne und daß keines verloren gehe, für die Armen, daß sie ihren Reichtum in Christus erkennen, für die Reichen, daß sie Schätze im Himmel sammeln, für die Studierenden, daß sie wachsen in der Erkenntnis, für die Professoren, daß sie die alles übersteigende Erkenntnis Christi schätzen... Ich studiere jetzt Augustins Gottesstaat und Tertullian. Ich lebe strenger und schweigsamer als ein Kartäuser . Das Neue Testament lese ich griechisch mit viel Freude. Gestern Joh. 10: Der gute Hirte, und heute Joh. 11: Lazarus . ,, Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er schon gestorben ist." Wie oft habe ich diese großen heiligen Texte gelesen und meditiert! Und doch, welch ewiges Leuchten, welch göttlicher Glanz blitzt auf, wenn ich sie lese als einer, der am Rande der Welt steht und in der Sterbekerze Christus, das Licht der Welt erkennt. Jetzt ist mein ganzer Tag Gebet. Ob ich lese oder sinne, ob ich meine Sünden beweine oder für die Barmherzigkeit danke, immer stehe ich vor Gott . Wenn meine Stunde kommt, hoffe ich, daß Christus mich hinüberreißt zum Vater. Wenn Gott unser heißes Gebet erhört, daß ich wieder am Altare stehen darf, dann will ich die Barmherzigkeit preisen in Ewigkeit. Ich möchte in diesem Fall irgendwo ganz still opfern, beten und wirken.
Nun, liebe Minka, muß ich Dir sagen, daß ich ohne Unterlaẞ für Dich bete und Gott den überströmenden Dank meines Herzens sage, daß er Dich mir geschenkt hat. Ich habe Dir im Leben nicht viel Zärtlichkeit gesagt und getan, aber ich habe Dich geliebt und war und bin stolz auf meine fromme und so gute Schwester. Ach könnte ich Dir doch noch einmal würdig danken! Jetzt bleibt mir nur die tägliche Begegnung vor Gott . Sei so lieb und sage ein Wort des Dankes allen, die ein gutes Wort an mich oder für mich geschrieben oder gesagt haben...
Brandenburg- Görden, 11. Februar 1944
Wenn Du diese Zeilen erhältst, sind wir schon in der Fastenzeit. Sie in diesem Jahre zu gestalten, ist durch die Situation gegeben. Ich faste ja schon über 8 Monate, habe also Übung darin. Ich will daher dieses Fasten heiligen besonders im Gebet. Manchmal möchte ich müde werden, wie einer, der nicht mehr kann. Dann hilft Gott mit seiner Gnade. Als besondere Buẞe will
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