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Patrons seiner Pfarrkirche, der über das Unrecht seines Despoten auch nicht geschwiegen hatte, halb tot im Konzentrationslager als Gefangenennummer 30594 ein. Dachaus Entmenschung und Hunger mußten sollten wohl auch seinen baldigen Tod herbeiführen. Der Ärmste hatte nicht einmal Schuhe und Strümpfe. Er wurde dazu bestimmt, die Abortanlagen der Stube 1 und 2 des Zugangsblocks sauber zu halten. Barfuß und sterbenselend mußte er den ganzen Tag auf dem nassen Zementboden herumlaufen, Wasser schleppen und die Böden reinigen. Freilich gelang es geistlichen Mithäftlingen, ihn am 11. Juli auf den Pfarrerblock zu bringen. Ein badischer Mitbruder, der ,, Schlafsaalkapo" war, nahm ihn zu sich auf die Stube, bettete seinen Strohsack neben den eigenen und nahm dem völlig Entkräfteten an Arbeit alles ab, was nur möglich war. Dr. Feurstein litt namenlos unter seinem körperlichen Gebrechen. Dabei mußte man seinen Zustand verheimlichen, sonst wäre er alsbald bei der Zusammenstellung des nächsten ,, Himmelfahrtskommandos" mit anderen Unglücklichen in die Gaskammer geschickt worden. Die Schmerzen nahmen immer noch zu. Weil tagsüber die Benützung des Bettes" streng untersagt war und er anderswo seinen Stubenkameraden im Wege gewesen wäre, legte er sich untertags oft unter den Tisch. Des Nachts mußte man den vor Qualen Stöhnenden beruhigen, auch um derjenigen willen, die tagsüber wieder zur Arbeit auszurücken hatten.
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Die leibliche Gebrechlichkeit verlangte ihren Tribut. Aber seine Seele blieb groß inmitten schlimmster Qualen. Alles wollte er den andern geben: sein kärgliches Brot, sein armseliges Essen. Er begnügte sich mit ein paar Bissen, und die mußte man ihm aufnötigen. Seine Gedanken waren ganz auf Leiden und Sühne gerichtet.
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Täglich ging er zur heiligen Messe und zur heiligen Kommunion. Als jener priesterlich hilfsbeflissene Landsmann ihm einmal Mut zusprach und ihn aufmunterte, sein Leben als Opfer für die Rettung unseres Vaterlandes vor der Gottlosigkeit Gott aufzuopfern, entgegnete er, das habe er schon längst getan. Und ein anderesmal bekannte er ihm: ,, Täglich opfere ich mich dem Herrgott auf für meine Pfarrgemeinde Do naueschingen , damit der liberale Geist verschwinde, die Lauheit weiche und alle meine Pfarrkinder eifrige Katholiken und ganze Katholiken sind." Trotz aller Fürsorge seiner Mitpriester, wie sie freilich gerade in jenem schlimmsten Hungerjahre Dachaus nur beschränkt möglich war, ging es mit Dr. Feurstein rapid abwärts. Obschon man ihm abriet, sich krank zu melden, weil Aufnahme ins Revier für die meisten den Tod bedeutete, ließ er sich nicht davon abbringen. Offenbar vermochte er seinen Zustand nicht mehr auszuhalten. Am Freitag, den 31. Juli kam er ins Revier. Am Sonntagnachmittag 1 Uhr erfuhren die Kameraden seinen Heimgang. Ein schlesi
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