ist, was Sie da ausführten, so war es doch wenigstens unklug, das jetzt zu sagen", gab er die Antwort des freien Mannes:
,, Lieber wollte ich in meinem Leben hierin unklug gehandelt haben, als dauernd feig."
Und seinem Mindelaltheimer Freund schrieb er noch am Abend: ,, Ich bin in die Klauen der Gestapo gefallen wegen einer Predigt. Bete für mich, daß ich alles gut überstehe, denn ich werde kaum mehr zurückkommen. Verbrenne alles, was Du von mir hast, damit Du meinetwegen nicht in Schwierigkeiten kommst! Und nun in Gottes Namen weiter! Möge das Opfer angenehm sein in den Augen Gottes und zum Nutzen der Kirche das mein Suscipiat! Dein treuer Heinrich.
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Tags darauf am Nachmittag, als er seinen zum Dies versammelten Konfratres eben eine ergreifende Ansprache zur Andacht gehalten hatte, verhafteten ihn zwei Gestapo - Leute und brachten ihn nach Konstanz in das Untersuchungsgefängnis. Das Karlsruher Kultusministerium schickte ihm ein Verbot zur Erteilung des Religionsunterrichtes in den Schulen Badens nach; völlig wahrheitswidrig behauptete es, die ,, äußerst gehässigen Ausführungen" der Predigt hätten viele Besucher des Gottesdienstes, darunter auch Wehrmachtsangehörige, veranlaßt, aus Protest die Kirche vor dem Ende der Predigt zu verlassen. Der Unterstellung, sie habe beunruhigend, statt befreiend und klärend gewirkt, wollten Bürger der Stadt durch ein Gesuch mit etwa 130 Unterschriften bei der Landesstelle der Gestapo entgegentreten und die Haftentlassung erwirken. Es wurde alsbald beschlagnahmt, und die Sammlerin der Unterschriften kam von ihren fünf unmündigen Kindern weg längere Zeit ins Gefängnis.
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Der Leidensweg des Kämpfers für Kreuz und Kirche, für Volk und Gemeinde, begann. Der Pfarrei, in der er 36 Jahre mit apostolischer Glut, mit der Vielseitigkeit seiner Geistesgaben und mit hochsinniger Nächstenliebe segensvoll gewirkt hatte, entriß man den, der ihr Hirte und Vorbild zugleich gewesen war. In der Not und Einsamkeit des Kerkers wird er durch Dulden und durch briefliche Anweisungen das Priesteramt für die Gemeinde fortsetzen, wird er vor allem ihr großer Beter und Opferer bleiben.
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Dr. Feurstein stand im 65. Lebensjahr; seine Gesundheit war durch ein Magen- und Blasenleiden schwer angeschlagen; er besaß einen aktiven und agilen Geist, ansprechbare Nerven und den lebhaftesten Drang nach seelsorgerlicher, sozialer und wissenschaftlich- künstlerischer Betätigung. Auf ihn mußte daher die Härte, Verlassenheit und Tatenruhe des Gefängnisses grausam wirken. Dazu verschärfte die Gestapo zwischendurch, anscheinend weil die erhoffte Zermürbung nicht eintrat, geflissentlich seine Lage. Er bekam zunächst das Brevier nicht mit in seine Zelle. Nur an eine Adresse 112
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