chen, Jugoslawen, Franzosen, Belgier, Holländer, Luxemburger, Norweger , Italiener, Letten, Litauer, Ungarn , ein Russe, ein Amerikaner.
Nach Konfessionen: 95 Prozent katholische Priester, die übrigen evangelische und orthodoxe Geistliche.
Nach Rangstufen und Arbeitsgebieten setzen wir uns folgendermaßen zusammen: Kapläne, Pfarrer, Dekane, Religionslehrer, Universitätsprofessoren, Schriftsteller, Prälaten, Domkapitulare, Generalvikare, Rektoren von Schulen, Seminarien und Konvikten, Regens von Priesterseminarien, Vertreter von 34 Orden, und schließlich zwei Äbte, ein Prior, ein Bischof.*)
Man kann schon sagen; freiwillig hätten wir uns in so bunter Form nie zusammengefunden.
Auch alle Altersstufen sind vertreten, angefangen von 18- bis 21jährigen französischen Studenten über den jungen Priester, der gleich in den ersten Tagen seiner Wirksamkeit verhaftet wurde, bis zu unserem Senior, einem 81jährigen Priestergreis aus Lettland . Hier lebt in ihren Vertretern die Weltkirche: die una sancta catholica.
Alle Unterschiede nach Rang, Alter, Herkunft sind aufgehoben. Alle sind wir im gleichen Häftlingskleid. Uns hat das gleiche Los getroffen. Für uns alle gilt das kameradschaftliche ,, Du", wenn wir auch vor der bischöflichen Würde eine Ausnahme machen.
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Vor allem aber eint uns das einigende Band der Kirche Christi. Hier erlebt man mächtig die Einheit der Kirche in aller Welt. Hier sehen wir untereinander die Einigkeit im Glauben, im Kultus, in der Opferfeier, in den Sakramenten. Hier überbrückt die Einheit in der Liebe, in der Liebe Christi so manche Unterschiede, beseitigt so manches Vorurteil der Natiodas sei offen zugestannen untereinander. Und wenn auch die Liebe den in diesen liebelosen Verhältnissen und infolge menschlicher Unzulänglichkeit nicht immer und bei allen durchbricht, geübt wird sie stets und von jedem. Und das entscheidet. Und das einigt. So erleben wir die Größe und Weltweite der Einheit der Kirche auf engem Raum. Was hat man doch Anregungen aller Art, was bekommt man doch Weitblick und Verständnis für andere im Gespräch mit anderen Nationen. Und wenn uns in vielen Fällen die Sprache keine Brücke sein kann zum Verstehen,
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ist sie es dann hilft uns wieder die ,, una sancta" mit der Einheitssprache der Kirche, dem Latein. Treten wir dann gemeinsam hin vor den gemeinsamen Herrn im Heilig. tum, dann sind wir noch mehr eins. Wir stehen als Einheit, zusammenge.
*) Ein anderer Bischof, der Pole Koszal, war 1943 an Typhus gestorben. Er hatte im düsteren Alltag des KZ. ein stilles, heiliges Beispiel gegeben.
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