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,, Gott läßt sinken, aber nicht ertrinken", sagte er oft. Am 23. Dezember kamen sie in Dachau an. Er hat noch am Heiligen Abend den Leidensgefährten in der Aufnahmebaracke eine Weihnachtsansprache gehalten. Bald nach Weihnachten erkrankte er an Grippe. Noch ehe er in den Pfarrerblock einrücken konnte, bekam er Typhus und kam ins Lazarett. Die Erkrankung war nicht schwer, aber es fehlte jegliche Pflege, dazu war die Baracke ungeheizt, und die Kost bestand aus gekochten Kartoffelschalen und Rübenabfällen. Über Weihnachten war ich mit unserem Töchterchen Brigitte auf dem Lande und teilte von da aus meinem Mann mit, daß ich entschlossen sei, nach Holsterhausen zurückzukehren. Seine Antwort der einzige Brief aus dem Lager ist mit fast versagender Feder geschrieben, verriet aber nichts von seiner Krankheit. Als noch eine Lungenentzündung hinzutrat, erlosch sein Leben rasch. Er ist am 17. Januar 1945 sehr einsam gestorben, konnte aber den Kameraden noch sagen lassen, daß er sich ganz im Frieden Gottes geborgen fühle. Am nächsten Morgen haben sie auf dem Hof des Lazaretts an seiner Bahre eine Trauerfeier gehalten unter dem Wort Joh. 21, 7: ,, Es ist der Herr!" Seine sterbliche Hülle wurde einige Tage später dem Krematorium zur Einäscherung übergeben. Er ist im Alter von 44 Jahren heimgegangen, im 19. Jahr seiner Ordination. Die Jahre seines Dienstes waren erfüllt von Kampf, aber getragen von Frieden und Freude im heiligen Geist. Er war ein Lobsänger Gottes.
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Die Briefe meines Mannes, die ich aus der Haft erhielt, spiegeln diesen tiefen Frieden, den Gott ihm geschenkt hatte, in besonderer Weise wider. Seine große Vorfreude auf Freiheit und Heimkehr( vergleiche den Brief vom 31. Oktober 1944) war ähnlich der Vorfreude eines Kindes, das im Dunkeln vor der Weihnachtsstube auf das Öffnen der Tür wartet. Sie ist nun erfüllt, schneller als wir erwarteten, aber nicht als Heimkehr zu Familie und Gemeinde, sondern als Eingang in die ewige Herrlichkeit. Diese Briefe, im folgenden mit den nötigen Kürzungen wiedergegeben, sprechen uns an wie ein Ruf aus der andern Welt, denn sie wurden geschrieben an der Schwelle des Todes, im Widerschein der Ewigkeit. Sie wollen uns, die wir noch im dunklen Tale wandern, dazu helfen, daß auch bei uns der Lobgesang nicht verstumme.
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..JEDEN TAG GRUND GENUG ZUM DANKEN!"
In diesen Tagen habe ich meinen Brief, den ich am 30. September für Dich abgab, mit vielen guten Wünschen begleitet: daß er nicht zu lange unterwegs bleibe, daß er ungekürzt in Deine Hände käme, daß er Dich
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