das Wort seines Lebens zur Wahrheit geworden sein: ,, Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen." Die Beteiligung bei der Beerdigung war gewaltig. Die Erschütterung der Anwesenden und darüber hinaus des ganzen katholischen Volkes vom Niederrhein war so tief, daß nur ein anbetendes Niederknien vor dem Walten Gottes der rechte Ausdruck dessen war, was die Menschen in ihren Herzen empfanden.
Das Leben und Sterben Karl Leisners, sein Stephanusgeist, sein brüderliches und oft väterliches Gutsein, seine frohgemute Haltung und heroische Ergebung während der Jahre der Verbannung haben eine göttliche Sendung im 20. Jahrhundert zu erfüllen. Der letzte Eintrag in sein Tagebuch nennt Liebe und Sühne als Programm seiner irdischen Pilgerschaft und bricht mit dem Stephanusruf ab: ,, Segne auch, Höchster, meine Feinde!" Karl Leisner , der jugendliche Held und Heilige, hat nicht nur dem deutschen Volke, sondern der ganzen Welt gezeigt: es gibt noch eine Jugend, die Christus gehören will, und ihr gehört eben darum die neue Zeit. Keine Gewalt kann es auf Erden geben, die gegen diese Macht der Liebe aufkäme. So erfüllt uns sein gelebtes Beispiel mit berechtigter Hoffnung auf die Wiedergeburt eines christlichen Europa , auf einen neuen Siegeszug des Christentums über die Erde. Kostbarste Saat ist ausgestreut worden in den Konzentrationslagern. Gott wird dafür sorgen, daß sie aufgeht und tausendfältige Frucht bringt.
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