aufzugeben, und boten ihm eine bessere an. Aus Mitleid mit dem armen Pflegling blieb er auch diesmal, bis er zusammenbrach und sich nach drei Tagen zum Sterben legte. Die Priesterkameraden im Krankenrevier er-
wirkten seine Aufbahrung.„Da mußt du hingehen und schauen“, sagte mir am Abend, als ich von der Arbeit heimkehrte, Heinrich Becker.„Nie in meinem Leben habe ich einen Toten gesehen, der ein solch verklärtes
Antlitz zeigte.‘ So war es, wahr und wahrhaftig. Sein Gesicht war die er- starrte Liebe. Der Widerschein der Gegenwart des Herrn lag auf ihm, der mit uns durch„die Nacht“ ging.


