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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
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,, Es ist Zeit! Es ist höchste Zeit!" wiederholte Fabian unauf­hörlich wie in Betäubung. Einen andern Gedanken vermochte er nicht mehr zu fassen.

Von dieser Stunde an war er von einer todernsten Entschlos­senheit.

Am nächsten Morgen fuhr er schon in früher Stunde nach ,, Amsel" und packte seine Hauptmannsuniform, den Mantel und alles, was er im Felde brauchte, in den abgeschabten Offiziers­koffer, der ihn schon im Weltkrieg überallhin begleitet hatte. Clotilde schlief noch, er sah sie nicht.

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Dann telefonierte er mit seinem Regiment. Er war erfreut, einem alten Obersten, den er persönlich kannte, seine Wünsche vortragen zu können. Er halte es ganz einfach nicht mehr zu Hause aus, um ohne alle Umschweife zu sprechen, er müsse un­bedingt an die Front, sofort, so schnell wie möglich. ,, Es ist ja noch immer Zeit für mich zu kämpfen, Herr Oberst!" rief er in den Apparat. ,, Nicht wahr?"

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Der Oberst lobte seinen patriotischen Eifer und versprach ihm, die Dokumente noch heute zu beschaffen und sie ihm so­bald wie möglich zuzuschicken. Das Regiment stände südlich von Woronesch. Es werde gewiß erfreut sein, einen so kriegserfah­renen Batterieführer wie ihn zu erhalten, gerade in einem kritischen Augenblick, da die schwersten Schlachten bevor­standen.

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Fabian fieberte vor freudiger Erregung. Schwerste Schlachten! Das war es gerade, was er suchte.

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Es war ja sonnenklar, daß die russische Heeresgruppe, die fähig war, die Armee von Stalingrad zur Kapitulation zu zwingen, von bedeutender Stärke sein mußte. Gewiß war sie heute schon, be­rauscht vom Sieg an der Wolga auf dem Marsche zum Don, und die Kaukasusarmee hatte die größte Eile, sich zurückzuziehen, wenn sie nicht abgeschnitten werden wollte. Dann aber stieß das russische Heer gegen Rostow und Charkow vor, gegen den Dnjepr , unaufhaltsam, unwiderstehlich.

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