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- ging in Smolensk . Ein wahrer Pascha war dieser Taubenhaus ge- - worden, ein Maharadscha, ein Großmogul, weiß Gott ! Und ein
nie eine Rolle.
Krieg kam soeben vom Bahnhof, er hatte sich gedacht, Fabian sitzt gewiß im„Stern“, und da sitzt er auch! Krieg machte einen fußhohen Sprung und klatschte in die Hände. Gewiß, es ging
_ ihm gut, sehr gut, danke! Er hatte vier Wochen Urlaub. Etwas
stimmte da nicht im Kaukasus , unter uns gesagt, die hohen Herr- schaften hatten sich offenbar verrechnet, flüsterte er Fabian ins
Ohr. Er hatte den Auftrag, ein Prachthotel in Tiflis auszu- - statten, zusammen mit einem Münchner Architekten.
„In Tiflis ?“ fragte Fabian verwundert. „Ja, in Tiflis “, lachte Krieg.„Vor drei Wochen sollte der Ein-
- Nun schön, daß war der Grund, weshalb ich vier Wochen Urlaub
bekam. Roßmeier muß uns heute einen besonders guten Tropfen
- spenden. Das Kasino inSmolensk hat mich verwöhnt. Heute aber
sind Sie mein Gast, Fabian, kein Wort weiter, ich schwimme in Geld!“ fügte er mit einer tiefen Verbeugung hinzu.
Tiflis ? Waren sie irrsinnig geworden? Oder waren sie es immer gewesen? Der„Unbekannte Soldat“, den Fabian früher verab- scheute, hatte dieser Tage geschrieben:„Bis an die Wolga , bis an den Fuß des Kaukasus werden die Tollhäusler kommen, aber
nicht einen Schritt weiter!“ Er neigte allmählich dazu, dem j 8
„Unbekannten Soldat‘ mehr zu glauben als den offiziellen Be- richten,
Als die kostbare Flasche alten Rheinweins vom Kellner ge- bracht wurde, spielte Krieg unter einem Schwall von liebens- würdigen Redensarten den Gastgeber.
„Erlauben Sie mir, mein verehrter Wohltäter!“ rief er pathe- tisch aus, indem er das Glas feierlich gegen Fabian hob. Da Fabian lachte, fuhr er mit strahlender Miene fort.„Wohltäter! Ja, so nenne ich Sie, mein verehrter Freund, und zwar mit gutem Recht. Sie haben mich seinerzeit Taubenhaus empfohlen, als ich
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