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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
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salsschlägen einstellten, sondern bei Nichtigkeiten und selbst bei Vorstellungen, die ihn vorher kaum berührten.

Wenn er hörte, daß ein Urlauber nach Hause kam und sein Haus nicht mehr vorfand, so mußte er in Tränen ausbrechen, und selbst die Meldung, daß der Urlauber Frau und Kind bei Nachbarn gesund und wohl antraf, konnte ihn nicht mehr be­ruhigen. Er las, daß irgendwann Tausende von Hessen von ihrem Landesvater als Soldaten verkauft wurden, und war bis zu Tränen ergriffen, obschon er diese Begebenheit schon lange Jahre kannte, ja, er mußte weinen, wenn er sich nur vorstellte, daß ein Hund seinen Herrn verloren hatte. Die Empfindsamkeit war eine Er­krankung seiner Nerven, das wußte er sehr wohl, und doch wollte sich trotz aller Bemühungen keine Besserung einstellen.

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An jenem Abend, da man Marion und Mamuschka wegbrachte, und er das Haus verlassen fand, wurde er ohnmächtig. Eine ent­schlossene Gärtnersfrau pflegte ihn zur Zeit und führte seine Wirtschaft.

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Doch seine Gedanken gewannen ihre volle Klarheit zurück. Er wußte, daß sein Leben zu Ende war und fügte sich in sein Schicksal. In Zukunft lebte er nur der Hoffnung, Marion wieder­zusehen, alles andere hatte keinen Sinn mehr für ihn und ließ ihn völlig gleichgültig.

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In vollem Gleichmut, nur zuweilen unterbrochen von einem leisen ironischen und spöttischen Lächeln, erzählte er Fabian von den Erpressungen, die er von dem Chef der hiesigen Gestapo , einem gewissen Herrn Schilling, erdulden mußte. Er hatte zehn und zwanzig, im ganzen gegen achtzig Mille an ihn unter allen möglichen Drohungen ausbezahlt.

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,, Nun, vor vierzehn Tagen kam dieser Herr Schilling wieder zu mir", fuhr Fahle in seinem Bericht fort ,,, und sagte:, Ich verehre Sie so sehr, Herr Sanitätsrat, daß ich unfähig bin, es aus­zudrücken. Können Sie dreißig Mille opfern, dann will ich Ihnen verraten, wenn es Zeit ist für Sie, zu verschwinden.' Da ich völlig ausgeplündert war, gab ich ihm zwei kostbare Uhren."

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Der Sanitätsrat lächelte, dann fuhr er fort: ,, Gestern nun aber kam Herr Schilling wieder und sagte:, Es ist höchste Zeit! Packen Sie Ihren Koffer, in drei Tagen dürfen Sie nicht mehr hier sein,

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