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genannt hatte. Sie sollte unbedingt seinen Namen nennen, und sobald sie seinen Namen nannte, sollte sie sofort frei sein. Aber sie glaubte ihnen kein Wort, denn wenn sie den Namen einmal genannt hatte, so schlugen sie ihr höchst einfach den Kopf ab.
„Der Herr, von dem ich spreche“, flüsterte Frau Alix, indem sie etwas näher rückte,„‚war ein stattlicher Herr mit einer präch- tigen Uniform und vielen Autos. Er nahm mir zuerst die Wirt- schaft weg und den Garten und brachte dann meinen Mann ins Gefängnis. Er hatte sich in die Buchsbäume vor meinem Haus ver- liebt, müssen Sie wissen, und wollte sie unbedingt haben, denn solch herrliche Buchsbäume hätte er nie gesehen, obschon er viel in der Welt herumkam. Da war ein Hahn mit langen Federn, eine Hexe mit einer Kiepe auf dem Rücken, ein Wildschwein mit langen Hauern, ach, was da alles zu sehen war!“ Frau Alix kicherte lange Zeit, dann fuhr sie fort erregt zu flüstern:„Da war ein grasgrünes Pferd mit einem stolzen Reiter darauf, der hatte einen langen Schnurrbart, ein dicker Soldat mit einem krummen Säbel, ein vier Meter hohes Kamel, da waren noch zwei Elefanten mit kleinen Elefantenjungen, die waren so hoch, daß man die Kinder darauf reiten lassen konnte, wenn die Leute in die Wirtschaft kamen zur Karpfenzeit. Hinter dem Haus standen drei zottelige Hunde, groß wie Bären, einer hatte einen Schweif wie ein Fuchs, wir nannten ihn den Isegrim.“ Und Frau Alix zischelte und flüsterte erregt und kichernd endlos weiter.
Frau Beate hielt sich die Ohren zu, es überrieselte sie plötzlich eiskalt. War sie in ein Narrenhaus geraten oder waren die Leute hier von all ihrem Unglück irrsinnig geworden?
Sie schauerte zusammen, und ein paar dicke Tränen rollten über ihre breiten Wangen, obschon sie für gewöhnlich eine mutige Frau war.
Endlich erschollen verworrene Stimmen und laute Schritte draußen auf dem Korridor, und man hörte die Schlüssel der Wärterin rasseln, die die Zellen aufschloß..


