,, Assessor Müller bestimmte Nummer siebzehn!" sagte einer der jungen Burschen verletzend gleichgültig und begann einen neuen Witz zu erzählen.
Nehmen Sie auf die Ecke
Eine hagere, finstere Wärterin, die eine viel zu weite Soldatenjacke trug, wahrscheinlich die ihres Mannes, nahm sie in Empfang und führte sie drei Stockwerke hoch über eine schmale schlecht beleuchtete Wendeltreppe, die mit abgetretenen Platten aus hellgrauem Sandstein belegt war. Völlig teilnahmslos folgte ihr Frau Beate. Dann betraten sie einen breiten, mit den gleichen hellgrauen Platten aus weichem Sandstein belegten Korridor, in dem die genagelten Schuhe der Wärterin widerhallten. An der Türe siebzehn rasselte die hagere Frau mit den Schlüsseln und schob Frau Beate unwirsch brummend in die Zelle, deren Türe sie sofort wieder verschloß.
Frau Beate mochte aber
Welche C
Frau im Bett da Frau Beat deren freun Staatsfeindl Sie ausländis angezeigt?" und ließ ihre
Da war sie nun, glücklich, weder beschimpft noch geschlagen worden zu sein, wovor sie sich sehr gefürchtet hatte. Ihr Herz pochte erregt, erst jetzt begriff sie, daß sie im Gefängnis war. Unruhige Augen richteten sich forschend und ängstlich auf sie, aber die Angst verflog rasch und nur unverhüllte Neugierde blieb. Die düstere Zelle schien voller Frauen zu sein, in Wirklichkeit aber waren es nur drei. Zwei von ihnen saßen dicht nebeneinander auf dem Boden, gleichzeitig aber blickten sie die fast schwarzen Augen einer dicken, rotbäckigen Frau an, die in einem hellen Bettkittel auf dem einzigen Bett der Zelle lag und sich jäh aufgerichtet hatte.
Endlich fü
nicht, wesha unsicher.
Die dicke Person im hellen Bettkittel lachte gutgelaunt und beugte sich neugierig vor.
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stapo wird e Leugnen Frauen, die wenn man S
etwas zugibt Erst jetzt zusehen, die breit war.
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Ecke war e Scheiben, du hereindrang
,, Immer hereinspaziert!" rief sie laut mit frischer, lebhafter Stimme. ,, Immer Courage! Sie kommen hier in die beste Gesellschaft, Lukasch ist mein Name, Frieda Lukasch, die anderen werden sich gleich mit Ihnen bekannt machen, wie es sich gehört, und es wird Ihnen bei uns sicher gefallen. Wir drei kommen alle vor das Volksgericht. Ich habe morgen meinen Termin, müssen Sie wissen, und mache mich auf drei bis fünf Jahre Zuchthaus gefaßt. Aber das ist mir jetzt völlig einerlei, man gewöhnt sich ja an alles. Nur keine Schüchternheit, meine Dame, vor uns brauchen Sie keine Angst zu haben, wir sind alle gute Menschen.
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