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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
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gebracht, da sie sich nicht mehr kräftig genug fühlte, sie war im siebenten Monat. Bei jedem Bombeneinschlag schrie sie laut auf, das waren ihre schwachen Nerven, und Krebs mußte sie oft zur Ruhe ermahnen.

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,, Elvira", rief er, ,, immer die Ruhe behalten!" Daher wußte man, daß sie Elvira hieß. In einer Sonntagnacht aber war sie bei einem vier Stunden währenden Angriff besonders aufgeregt. Sie warf sich auf ihrer Matratze hin und her und stöhnte und jam­merte, sie bekomme keine Luft mehr. ,, Nimm dich zusammen, Elvira!" schrie Krebs ihr zu, Höflichkeit war nicht seine Sache. Nun, Elvira nahm sich zusammen und tat ihr Bestes, aber als Scherben in der Nachbarschaft klirrten, hörte man ihr Jammern aus dem Geschrei heraus, und das Jammern wollte nicht mehr aufhören, während sie die Hände in der Matratze verkrampfte. Sie war blaß wie der Tod. ,, Man muß Frau Krebs sofort in die Klinik bringen", rief ein alter Arzt, es war aber schon zu spät.

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,, Handtücher, Mädchen, rasch! Bettzeug, Kissen!" schrie Frau Beate ihren Mädchen zu. ,, Steht nicht so blöde herum! Es ist eine ganz natürliche Sache, auch Goethe und Schiller sind auf diese Art zur Welt gekommen. Heißes Wasser! Hole Watte, Christa. Warte, ich muß selbst gehen!"

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Sie rannte über die Kellertreppe ins Freie. Über der dunklen Stadt schwebten zwei böse aussehende rote Lampen und ein dumpfer Einschlag drang herauf. ,, Könnt ihr denn nicht wenig­stens warten, bis das Kind da ist!" schrie sie zum Himmel empor, und Christa mußte lachen, ob sie wollte oder nicht.

,, Da gibt es bei Gott nichts zu lachen!" rief Frau Beate böse

aus.

In einer Stunde war alles vorbei, die Flieger waren abgezogen, und man hatte Mutter und Kind in das Krankenhaus Lerche­Schellhammer gebracht, das Frau Beate während des Krieges stiftete.

Zwei Wochen später wurde Frau Beate verhaftet.

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Ein Buckl Stadt fuhr. Mutes.

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