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wandelte sich rasch in lohende, rote Glut, und eine Säule von rotem Qualm und Rauch quoll aus dem Trümmerhaufen und wälzte sich wie eine dunkle, funkensprühende Wolke über die Stadt.
Kurze Zeit darauf erhielt die ,, Zentrale Luftschutz " die Meldung, daß der ,, Bunker Schellhammer" von einer Luftmine zerstört worden sei, und Oberst von Thünen, unermüdlich tätig, gab augenblicklich seine Befehle. Einige Minuten nach der Entwarnung kletterten schon Soldaten beim Schein von Pechfackeln in die Wolke von Qualm und Funken hinein. Löschzüge der Feuerwehr rasselten heran, aber jedermann sah sofort, daß hier nichts mehr zu retten war.
Die Soldaten machten einige Versuche, in den Schuttberg einzudringen, gaben es aber bald auf. Zehntausende, Hunderttausende von Mauersteinen, kein Mensch hielt so etwas für mögLich! Oberst von Thünen suchte mit seinem Auto durch Straßen voll Glasscherben, eingestürzten Fassaden, zersplitterten Bäumen den Weg zu dem zerstörten Bunker. Ein schwerer Angriff, ohne Zweifel! Die Webereien von Caspar, die Munition herstellten, vernichtet, drei Kasernen vernichtet, zwei alte Kirchen, ein Regierungsgebäude. Woher hatten die Engländer alle diese Kenntnisse? Spione, Spione!
Eine halbe Stunde lang kletterte Oberst Thünen auf dem qualmenden Schuttberg umher, bis er völlig schwarz von Ruß war. Zehntausende, Hunderttausende von Mauersteinen, Eisenträger, Balken, Glasscherben, Dachziegel, der Teufel hole die Tommys!
,, Der Keller muß in erster Linie freigelegt werden!" befahl er. Hier kampierte der Bürgerschutz drei', lauter junge Leute. Es ist zu hoffen, daß noch viele am Leben sind."
Unterwegs rief er Fabian an. Er müsse leider mitten in der Nacht stören, der ,, Bunker Schellhammer" sei durch eine Luftmine total zerstört worden. ,, War Ihr Robby heute im Dienst, Herr Regierungsrat? Bitte nochmals herzlich um Entschuldigung!"
Eine kleine Stunde später war Fabian beim Schuttberg. Der Tag
graute.
Die Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige hatten schon
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