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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
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Harry und Robby sind ja jetzt schon ganz vernünftig geworden. Du kannst sie ins Hotel bitten, wenn du Sehnsucht nach ihnen hast, du kannst sie auch hier besuchen, sooft du willst. Das wollte ich dir nur sagen. Wir kommen schon!" rief sie den Jungen im Speisezimmer zu, die ungeduldig wurden.

Clotilde wünscht meine Ansicht zu hören? dachte Fabian. Seit wann wollte Clotilde die Ansicht irgendeines Menschen hören? Es geschehen noch Wunder in dieser Welt, wahrhaftig! Was sie über die Jungen sagte, beglückte ihn. Er liebte seine beiden Jungen, und ihre Großzügigkeit zeigte eine versöhnliche Hal­tung, die ihn tief erfreute.

Natürlich mußte er auch noch zum Abendbrot bleiben, Harry, Robby und Clotilde vereinigten ihre Bitten. Clotilde hatte kalte Platten mit allerlei Herrlichkeiten vorbereiten lassen und ließ auch zwei Flaschen herrlichen Rheinwein auftragen. Sie kannte Fabians Schwächen.

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In Wahrheit, es war ein beglückender Tag! Um zehn Uhr verabschiedete sich Fabian, um ganz langsam in der warmen Nacht nach Hause zu gehen. Viele Dinge gingen ihm durch den Kopf. Vorläufig dachte er nicht daran, zu Clotilde zurück­zukehren, er wollte erst warten, wie die Dinge sich entwickelten. Die Freuden des Familienlebens, dachte er und blieb nachdenk­lich stehen, sind jedenfalls die reinsten der Welt. Sie erfüllen das menschliche Herz mit Glück und Liebe.

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In aller Frühe ging das Telefon.

,, Endlich, endlich, liebste Clotilde!" rief Baronin von Thünen in den Apparat. ,, Sagte ich nicht kürzlich beim Vortrag von Professor Mönnich, eines Tages wird die Langmut des Führers zu Ende sein und er wird die Brauen runzeln? Er hat sie endlich gerunzelt und nun wehe den polnischen Meuchelmördern!"

,, Die Aufregung in meinem Hause können Sie sich unmöglich vorstellen, meine Liebe. Das Regiment Wolfs wurde schon heute

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