wenn man
erträchtige mter. Dann
d, sondern
am ersten
lichkeiten
eine Dame
r. Wie ein
konnte ja chtigt zu geradezu
, aber das seien und bei seinem men, die er sta bei. Er n Monate
wesen, nie
itter emp
in gleichen Brief an
a", schrieb le, so bitte Sie nach
tlich, daß berwunden
Minuten zu mich im
, Residenzcafé aufhalten und bis sieben Uhr auf Sie warten. Es verlangt mich in erster Linie nach der vereinbarten großen Aussprache, der, gewichtigen Aussprache, wie Sie schrieben. Das Haus Buchenallee sechs habe ich gekauft, und ich werde glücklich sein, es Ihnen in den nächsten Tagen zeigen zu können."
Der Tag verging wie jeder andere mit Arbeit, nach Tisch kaufte er bei dem Juwelier Nicolai eine antike, ganz dunkle Bernsteinkette, die ihm schon lange in die Augen stach. Sie mußte Christa vorzüglich kleiden. Mit dem Schlag fünf Uhr saß er im ,, Residenzcafé", um seinen Tee zu trinken.
Das Café war völlig leer, nur nach einiger Zeit erschien ein alter Mann, der seine Zeitung las und dabei heftig hustete. Fabian begann zu warten, so daß er Muße hatte, den Raum genau zu betrachten. Das Café stammte noch aus der Zeit, da ein Bischof im Palais residierte, und war in einem billigen Rokokostil eingerichtet. Die Wände waren geschmückt mit Gemälden im Stile Watteaus, von ungeübter Hand gemalt, nunmehr aber völlig dunkel und fast schwarz, die Umrahmungen teilweise beschädigt. Auf einem Gemälde, das ein Picknick im Walde darstellte, unterschied er mit Mühe zwei junge Damen, die dem Flötenspiel eines jungen Kavaliers lauschten. Allmählich wurde es vor dem Fenster immer düsterer, und schwere Dämmerung sank auf die Straße und auf Fabians Herz herab. Bei jedem Auto, das sich näherte, schreckte er zusammen, und sobald die Türe aufging, war er bereit, aufzuspringen. Das Warten wurde zur Qual. Nachdem er alle Zeitungen durchblättert hatte, begann er, sich Notizen zu einem Prozeß zu machen, den er heute morgen übernommen hatte, auf diese Weise verging wenigstens die Zeit.
Dann studierte er erneut die Gemälde und wunderte sich, daß der junge Kavalier immer noch Flöte spielte. Es war eigentümlich, seit er wußte, daß Christa in der Stadt war, war er sich der Inhaltlosigkeit und Leere seines Lebens noch erschrekkender bewußt geworden. Er sehnte sich nach ihr wie ein Verschmachtender nach einem Trunk Wasser. Wieder sann er über das Geheimnis nach, wieso ein Mensch über einen anderen eine derartige Macht haben kann. War es nicht wie ein Zauber? Ein
251


