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,, Zwanzigtausend Mark?" rief Charlotte ungläubig. ,, Ist das Ihr voller Ernst?"
,, Auf mein Wort!"
Charlotte errötete vor Erregung. Dann erblaßte sie plötzlich und ihre Ohren sahen ganz weiß aus. Sie erhielt am Theater in Wien eine Gage von dreihundert Kronen. Und wieder errötete sie. Sie maß mit raschen Blicken nochmals Breite und Länge des Tisches und begann wieder mit einigen bezaubernden Tanzschritten. Als sie aber die Hände in die Höhe warf, schwankte sie heftig, diesmal stärker als früher. Sie senkte entmutigt den Kopf. ,, Es wird heute schwer gehen", sagte sie niedergeschlagen. ,, Heute habe ich schon zuviel getrunken. Morgen werde ich tanzen können. Werden Sie auch morgen noch die zwanzigtausend Mark bieten?"
,, Auch morgen, Sie kennen ja meine Bedingungen?"
,, Gut, dann werde ich morgen tanzen!" schrie Charlotte erfreut auf und versuchte eine Pirouette, die aber nur halb gelang. ,, Helft mir herunter", bat sie. ,, Morgen werde ich gut tanzen! Auf dem Tisch hier und alle sollen zusehen! Heute bin ich schon etwas abgespannt und will nur noch Sekt trinken."
,, Ein tapferes Mädchen!" lachte Rumpf. Er hob Charlotte vom Tisch herunter und trug sie an ihren Sessel.
,, Danke!" sagte Charlotte. Und voller Erstaunen und Bewunderung rief sie den anderen Gästen zu: ,, Mein Gott, wie stark er ist!"
,, Und nun wollen wir der schönen Charlotte gleich Sekt geben, damit sie bis morgen nicht den Mut verliert!" sagte Rumpf und klatschte in die Hände. Die Kellner flogen.
,, Ich werde mein Wort halten!" versicherte Charlotte. ,, Ein Glas Sekt noch und ich werde wie in Wien sein. Dort haben sie mir den Spitznamen, Blühendes Leben gegeben."
,, Sekt, Wein, Musik!" befahl der Gauleiter. ,, Wir wollen es uns jetzt erst recht gemütlich machen", sagte er. Er ließ Zigarren und Zigaretten bringen und bestellte für sich eine neue Flasche von seinem gewöhnlichen Rotwein. Das Quartett wurde angewiesen, von jetzt an nur heitere Weisen zu spielen. Aber als man in der besten Unterhaltung war, öffnete sich
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