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Stadt, der es gehören kann“, antwortete Clotilde, ohne sich lange zu besinnen.
Die Baronin vermochte ihre Blicke kaum loszureißen von dem blitzenden Schmuckstück.„Die Beneidenswerte, die Glück- liche!“ rief sie wiederholt aus.„Doch eilen wir, meine Freundin, ich habe der Generalin versprochen, daß wir pünktlich sind.“
Der Teppich war herrlich und hatte die nötige Größe. Daß er sechstausend Mark kosten sollte, kümmerte Clotilde nicht, Fabian mußte ja bezahlen, solange die Scheidung noch nicht ausgesprochen war.
Endlich war Clotildes neuer Salon fertig. Er sah in der Tat geradezu fürstlich aus. Die Wände waren türkisblau mit goldenen Streifen, türkisblaue Quasten rafften die elfenbeinfarbenen Gar- dinen, dazu kam der prunkvolle Teppich der Generalin und die gedämpfte neuartige Deckenbeleuchtung. Wahrhaftig, man mußte Clotilde seltenen-Geschmack zusprechen. lud die Baronin eigens zum Tee ein, um ihr ihren Salon vorzuführen. Dabei hielt sie es an der Zeit, der Freundin endlich ihr lang'gehütetes Geheimnis anzuvertrauen.
„Um Deutschland und seinem genialen Führer zu dienen“, begann sie mit erregt zitternder Stimme,„habe ich mich ent- schlossen, einen politischen Salon zu gründen!“
Die Baronin stieß einen Schrei aus.„Einen politischen Salon!“ Sie umarmte Clotilde.„Herrlich, meine Liebe!“ rief sie aus. „Ein genialer, ein berauschender Gedanke! Einfach genial!“
„Einfach genial!“ wiederholte sie mehrmals.
Die beiden Damen brauchten eine geraume Zeit, bis sie sich wieder beruhigen konnten.
Die Baronin war die erste, die ihre Fassung zurückfand.„Und wie erstaunt wird unser Doktor sein, wenn er das alles sieht!“ sagte sie.„Wie prächtig hat das mein kleines Frauchen wieder gemacht, wird er sagen!“
Clotilde aber hatte noch eine andere Überraschung. Das war ihre Bar. Sie öffnete ein Schränkchen, und siehe da, das Schränk- chen stand voller Liköre, Liköre aller Sorten und Dutzenden von Likörgläsern.
„Herrlich, herrlich!“ rief die Baronin hingerissen aus.„Sie
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