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seinem kugelrunden Schädel abstanden und vom Licht rot durchleuchtet wurden, unverkennbar. Als Fabian eintrat, schickte er die Sekretärin ins Nebenzimmer. ,, Vergessen Sie nicht, Lieferung nicht vor einem Vierteljahr ausführbar", rief er dem Mädchen nach.
Das Büro war mit großem Luxus eingerichtet. Teppiche, Holzvertäfelung an den Wänden, vier dunkelrote Klubsessel standen um einen großen, gediegenen Schreibtisch. Ein schwerer Siegelring und ein Brillant am kleinen Finger schmückten die roten Hände des früheren Flickschusters.
Da siehst du, wie es gemacht wird, dachte Fabian, er ist früher aufgestanden als du.
,, Darf ich bitten!" sagte Habicht und deutete auf einen der vier dunkelroten Klubsessel, die so neu waren, daß man sie kaum zu benutzen wagte. ,, Seit Jahren warte ich schon auf Ihren Besuch, Herr Doktor."
Fabian hatte nur zehn Minuten mit Habicht zu sprechen, der ihn nach der Unterredung bis an die Einfahrt hinausbegleitete und ihm wie einen alten Bekannten bieder die Hand schüttelte. Wenige Tage später erhielt er vom Bürgermeister Taubenhaus die Aufforderung, ihn zu besuchen.
Wenn man früher zu Doktor Krüger ging, so wurde man von einem Fräulein Baum, einer stets liebenswürdigen und gewandten Dame empfangen, mit der es sich vorzüglich plaudern ließ. Mit Krüger war auch seine liebenswürdige Sekretärin verschwunden. Fabian erwartete im Vorzimmer eine ältere, steife Person vorzufinden, die nichts als ihre Pflicht kennt, und war äußerst überrascht, ein junges, hübsches Mädchen in gelber Seidenbluse vor sich zu sehen.
,, Herr Oberbürgermeister erwartet Sie", sagte die junge Dame in der gelben Seidenbluse und öffnete die Türe, die in das Amtszimmer des Stadtoberhauptes führte.
Der Bürgermeister empfing Fabian mit gemessener Freundlichkeit, die Besprechung aber dauerte länger als eine Stunde.
Über diesen Taubenhaus hatte Fabian nur einiges von Baurat Krieg gehört, der ihn als engstirnigen Pedanten beschrieb, der peinlich auf die Einhaltung der Dienststunden achtete. Bei
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