Druckschrift 
Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen

,, Dann muß ja wohl der Eingriff mit ihrem Einverständnis er­folgt sein?"

,, Auf ihren Wunsch sogar. Sie war damals erst siebzehn Jahre alt. Nun, man wollte Doktor Franke vernichten und man hat ihn vernichtet. Die Krankenschwester dagegen, die der Partei angehört, wurde freigesprochen und bekam einen auskömmlichen Posten." Fahle lachte kurz auf, es sah aus, als blecke er die Zähne. Fabian schwieg und blickte mit unruhiger Stirn in den Park hinaus, ohne das geringste zu sehen.

,, Der Leiter des Krankenhauses ist heute ein Doktor Sand­kuhl, noch sehr jung und völlig unnahbar", fuhr Fahle nach heftigem Husten fort. Es dürfte schwer sein, ihn zu einer Änderung der neuen Bestimmungen über das Institut zu be­wegen, die wahrscheinlich von ihm selbst ausgehen."

Das Institut sei zu gemeinnützigen Zwecken beschlagnahmt worden, begann Fahle nach kurzem Schweigen, während Fabian mit unruhiger Miene seinen Gedanken nachging und kaum zu­zuhören schien. Es diente ja immer schon gemeinnützigen Zwecken, zwanzig Jahre lang, wenn es auch nebenbei der reinen Forschung gewidmet war. Fahle hatte ohnedies die Absicht ge­habt, das Institut bei seinem Tode der Stadt zu vermachen.

tische Schru sich um ein Danke,

einem bitte hat mir die Leider habe

wollte mich

jeder Zeit v

wenn es ei

,, Seit Wochen indessen beschäftigt mich eine eigenartige Idee", sprach Fahle weiter, und Fabian wachte aus seinen Gedanken auf und seinen Augen war es anzusehen, daß er wieder zuhörte ,,, eine eigenartige Idee, die ich aber nur mit meinen neuesten Apparaten im Institut nachprüfen kann, verstehen Sie? Es ist eine Idee von einiger Tragweite, vielleicht sogar von großer Tragweite. Ich müßte zu diesem Zweck zuweilen im Institut arbeiten, vielleicht an den Sonntagen, wo kein Mensch im Institut ist. Das würde gewiß nicht stören. Es wäre also nichts anderes zu tun, als mir bei Doktor Sandkuhl diese Erlaubnis zu erwirken. Glauben Sie, daß Sie diese Sache in die Wege leiten könnten? Das war die Bitte, weshalb ich Sie zu mir bat."

muß ich da

ten zu dür

Fabian erhob sich und seine Miene zeigte einen entschlossenen Ausdruck. ,, Ich glaube bestimmt, daß es nicht allzu schwer sein wird. Jedenfalls will ich alles, was in meiner Macht steht, ver­suchen", versicherte er. ,, Man wird doch schließlich eine poli­

72

Er brach digte sich, bitten, sofo

leichtsinnig

sich an Fab

uns zu Ab

Fabian b

heutigen A

Halb

fon eilte..

Zusage err

mit Wolfs gang konn kommen z befallen.

Im Aug

Nun

g

zu, w

rend

zu erheben

Übrige Christa z

ihrem Wa

Christa

Namen h