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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
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richten befriedigt sie und sie scheint glücklich zu sein. Wenig­stens habe ich von ihr noch nie die leiseste Klage gehört."

,, Es sind schwere Prüfungen für alle Welt", sagte Fabian. ,, Sie erinnern sich wohl meiner Ansichten über diese unsinnigen Dinge? Ich habe mein Urteil darüber bis heute nicht geändert und werde es auch niemals ändern. Übrigens bin ich noch immer überzeugt, daß alle diese unbegreiflichen Maßnahmen Übergangs­erscheinungen und vorübergehend sind."

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Fahle hob die Hand in dem mausgrauen Handschuh und drehte sie skeptisch hin und her. ,, Lassen Sie uns das hoffen, junger Freund!" rief er aus. ,, Ihre Worte machen Mut und beglücken mich. Aber vergessen Sie doch nicht, Ihren Kaffee zu trinken." Bei dieser Gelegenheit gelang es Fabian, dem Gespräch eine andere Wendung zu geben. Er erzählte von seiner Kur, den Sanatorien, den Ärzten, den Bädern, den Spaziergängen, der Verpflegung. Das Interesse des Sanitätsrats erwachte nach kurzer Zeit und schon warf er kurze Fragen dazwischen, erbat Ergän­zungen und nähere Einzelheiten über das und jenes, lobte, tadelte. Bald hatte er seine niedergedrückte Stimmung völlig überwunden und etwas von seiner gewohnten alten Lebendigkeit kehrte zurück.

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,, Ich freue mich über Ihre Fortschritte, die ja unverkennbar sind", sagte er schließlich. ,, Und nun darf ich wohl von meinen eigenen Sorgen sprechen und von der Angelegenheit, in der ich Ihre Hilfe und Ihren Rat nötig habe?"

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Fabian beteuerte, daß er alles tun werde, was in seiner Macht stände. ,, Verfügen Sie über mich", versicherte er.

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,, Ich wußte ja, daß ich mich auf Sie verlassen kann, lieber Freund", erwiderte Fahle dankbar. ,, Ihr Bruder Wolfgang war neulich bei mir und gab mir den Rat, auf Ihre Rückkehr zu war­ten. Mein Bruder, sagte er, hat sich sein offenes Herz und seinen unbeirrbaren Kopf bewahrt und wird schon Rat schaffen."

Man hatte Sanitätsrat Fahle auf Grund der bekannten Rasse­gesetze seines Postens im städtischen Krankenhaus enthoben und nach einer gewissen Zeit nur das Praktizieren unter seinen Rasse­genossen erlaubt. Dann aber ging es um sein Röntgeninstitut, des­sen Leitung er nach wie vor behalten hatte. Zunächst entließ man

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