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Was ist dort geschehn?- Der Stock, er entsinkt, sinkt dem Henkersknecht aus der Hand...- Schaut hin, die Dachauer Erde, sie trinkt-
ja, es trinkt wieder Blut der Sand.-
Da liegt er, der Trommler, und rührt kein Glied,
alle Qual ist für ihn vorbei-
er trommelte dumpf sich sein Leichenlied,
riẞ die Halsader sich entzwei.-
Er löste vom Schuhe das Eisen los
eh einer es hindern gekonnt,
seine Schmach und Qual war übergroß
und er starb, ein Held unsrer Front.-
Hohn sprach der SS er durch seinen Tod,
er nahm ihr den Stock aus der Hand,
er färbte die Dachauer Erde rot-
heute siehst du nichts mehr im Sand.-
Still trugen sie dann seine Leiche fort, zwölftausend Mann atmeten schwer- es sprach nicht einer auch nur ein Wort, rot malte der Himmel die Wolken dort,
und zwölftausend Mann marschierten vom Ort- der Appellplatz war wieder leer.-
Seither, so oft eine Trommel ich hör,
höre ich den schaurigen Ton-
stets wird mir dann wieder so bang und schwer, zwölftausend Mann stehen rings um mich her
und ein Tag, der lang schon entflohn.-
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