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V.KAPITEL

Die Räumung des Lagers

: war angenehm zu hören, als Major Miles am 22. April erklärte:Der erste Tag für die Evakuierung der Gesunden ist der nächste Dienstag. Dies w2r der Bescheid, auf den wir Tag für Tag gewartet hatten. Denn es war offenkundig, daß das Lager eine Todesfalle für Gesunde und Kranke war. Nur indem wir die noch Gesunden so schnell wie möglich aus dem Seuchenherd herausholten, konnten wir Tausende von Leben 1etten.

Die Zahl der für Dienstag, den 24. April, zur Evakuierung vorgesehenen Lagerinsassen war 600. Dies schien einigen von uns zu wenig zu sein und ein zu langsames Tempo anzukün- digen. Aber in den folgenden Tagen kamen wir schnell auf 1500 Personen täglich.

Es wurde beschlossen, daß die Evakuierung in Nationali- titengruppen nach einer gewissen Ordnung erfolgen sollte. Zuerst sollten die Franzosen , Belgier, Holländer und Luxem- burger entlassen werden, aus dem einfachen Grunde, weil diese im Westen beheimateten Lagerinsassen sicher sein durften, daß sie früher nach Hause zurückkehren konnten als die Osteuropäer, und daher die neuen Quartiere in verhältnismäßig kurzer Zeit freimachen würden. Es wurde beschlossen, daß die Frauen vor den Männern evakuiert werden sollten.

Die Evakuierung ging in ihrem Endstadium in vier Phasen vor sich.- Erst kam die Zusammenstellung der Leute; sie mußten aus ihren Blocks herausgerufen werden. Dann die Registrierung des einzelnen. Drittens baden und desinfizieren und schließlich die Unterbringung auf den Wagen.

Am 23. April hatte ich einige meiner Bekannten unter den französischen, belgischen, tschechischen und holländischen Frauen aufgesucht und um drei oder vier Freiwillige von jeder

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