Grünfeld ist nach Tarnopol gefahren, um unsere Kar­ten abstempeln zu lassen. Wir leben in einer neuen, schrecklichen Ungewißheit. Wir fürchten, daß Grünfeld aus der Abstempelung der Karten ein grausames Ge­schäft machen wird. An dem lächerlichen Stempel hängt unser Leben. Grünfeld weiß es. Wem wird er die gestempelte Karte zurückbringen?

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Grünfeld ist zurückgekommen. Er behauptet, nur für einen Teil der Karten in Tarnopol den Stempel erhalten zu haben. Der Stempel kostet ein wahnsinniges Geld. Ich muß Grünfeld tausend Zloty für meine Karte zahlen. Ein Lösegeld für wie viele Tage Leben? Aber wir sind von dem Stempel wie fasziniert und erwarten das Heil von ihm und, wenn wir ihn nicht bekommen, den Straf­lagertod.

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Der Stempelhandel, die Stempeltragödie geht weiter. Viele, die in der Ziegelei, beim Straßenbau oder an der Ostbahn beschäftigt sind, haben den Stempel immer noch nicht erhalten und sind verzweifelt. Enorme Be­träge werden für den Stempel gefordert und auch gebo­ten. Grünfeld ist noch einmal nach Tarnopol gefahren. Es ist ein wüster, schmutziger Handel um das Leben. Der Mensch gilt nicht; der Stempel ist alles!

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