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, Indem ich nun Deinen letzten Brief zu den andern lege, so finde ich abermals mit diesem eine interessante Epoche abgeschlossen( 1807-1810). Durch einen lieblichen Irrgarten zwischen philosophischen, musikalischen und historischen Ansichten hast Du mich zum Tempel des Mars geleitet und überall behauptet sich Deine gesunde Energie."
Während die Welt in Brand steht, sich blutige Umwälzungen vollziehen und ganze Völker ihre ganze Kraft einsetzten zur Verteidigung ihrer nationalen Selbständigkeit, sind das für Goethe nur„, capricieuse Transformationen des Lebens".
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Und das Blut der Hunderte von Tirolern, die genau wie Andreas Hofer für die Freiheit starben, bedeutet ihm nichts anders als ,, dichterisches Fluidum".
,, Du hast wohl recht zu sagen", heißt es in einem seiner Briefe an Bettina ,,, daß, wo der Boden mit Heldenblut getränkt wird, es in jeder Blume neu hervorsprieẞe."
Nein! nein!- nein!- ich kann hier in Dachau solche Äußerungen, selbst wenn sie von einem Genie wie Goethe stammen, nicht lesen, ohne innerlich dagegen in Aufruhr zu ge
raten.
Abends
Wiardi Beckmans Zustand ist hoffnungslos. Er liegt noch immer auf dem Rücken und phantasiert.
Sein Gesicht ist vollkommen verzerrt- vor allem sein Mund-, beinahe nicht mehr zu erkennen.
Wie viele sah ich in den letzten Wochen so sterben!
Auch Rheinhardt starb so...
15. März
Wiardi Beckman hat ausgelitten... Heute in den frühen Morgenstunden... R. kam und sagte es.
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