Winterzauber
Dies möcht’ ich gern:
Des Dombergs weiße Winterpracht langsamen Schritts ersteigen sacht, Fußtapfen lassend tief im Schnee, bis ich erreicht die Bergeshöh’,
die erst so fern.
Dann möcht’ ich schaun
hinab ins tiefverschneite Tal,
wo all die Häuser sonder Zahl, wo'’s ganze Städtlein lieb und traut recht wie ein Spielzeug aufgebaut
in froher Laun.
Und ganz allein
genöß ich all die Herrlichkeit und öffnet Aug und Herze weit und käme zur Erkenntnis dann, daß doppelt man genießen kann
doch nur zu zwein! 25.12: 99
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