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Fritz Sattler: Was mich bewegte ... / Fritz Sattler
Entstehung
Seite
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Tanzende Flocken wirbeln und locken mich aus dem Haus. Wege, die weiten, kniehoch verschneiten winken: Heraus!

Bretter, die treuen,

Skifahrt

nicht mehr ganz neuen, tragen mich bald

aus Städtchens Enge über die Hänge

tief in den Wald.

Winterlich schweigen

langsam nur neigen Bäume sich all.

Gleit ich durch Schneisen

seh ich ein Gleißen

wie von Kristall.

Des Waldes Tiere:

Hirschlein, das schiere, Hase und Reh

die ich hier spüre, grüßen durch ihre Fährten im Schnee.

Hohlweg der tiefe, wie wenn er schliefe, ist zugeweht.

Ganz in der Nähe dort auf der Höhe Schutzhütte steht.

Rucksack herunter! Fröhlich und munter Magen bedient.

Blick in die Runde, wo in dem Grunde Rasen sonst grünt.

Griff an die Bindung neu'ster Erfindung: Hütte ade!

Gilt hier kein Sträuben, Wolken schon stäuben von Pulverschnee.

Geht nun auf schiefen Flächen in Tiefen die tolle Fahrt. Merken die Sinne spät eine Rinne schädlicher Art:

Wildestem

-

Sausen

folget o Grausen! Sturz in den Schnee. Wie wenn zerbrochen alle die Knochen, tun sie mir weh.

Aber die Glieder

regen sich wieder: Alles ist heil.

Nur eine Latte,

die linke, die hatte beinah' ihr Teil.

Denn ihre Bindung neu'ster Erfindung

die ist lädiert.

-

Gleich klappt der Laden, der kleine Schaden

ist repariert.

Fest auf den Beinen, das will ich meinen, folgt neuer Start. Hölzer, die beiden, langsam nun gleiten; Schneekruste ist hart.

Halbwüchsige Fichten in Reihen, in dichten, säumen den Pfad. Waldweg, der lange, wie eine Schlange führet zur Stadt.

Nach ein paar Stunden etwas zerschunden bin ich zu Haus. Sitzen die Lieben häuslich geblieben beim Kuchenschmaus.

Strudel, den wähl ich und dann erzähl' ich. Skifahrt klingt aus.

-

9. 1. 38

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