Tanzende Flocken wirbeln und locken mich aus dem Haus. Wege, die weiten, kniehoch verschneiten winken: Heraus!
Bretter, die treuen,
Skifahrt
nicht mehr ganz neuen, tragen mich bald
aus Städtchens Enge über die Hänge
tief in den Wald.
Winterlich schweigen
langsam nur neigen Bäume sich all.
Gleit ich durch Schneisen
seh ich ein Gleißen
wie von Kristall.
Des Waldes Tiere:
Hirschlein, das schiere, Hase und Reh
die ich hier spüre, grüßen durch ihre Fährten im Schnee.
Hohlweg der tiefe, wie wenn er schliefe, ist zugeweht.
Ganz in der Nähe dort auf der Höhe Schutzhütte steht.
Rucksack herunter! Fröhlich und munter Magen bedient.
Blick in die Runde, wo in dem Grunde Rasen sonst grünt.
Griff an die Bindung neu'ster Erfindung: Hütte ade!
Gilt hier kein Sträuben, Wolken schon stäuben von Pulverschnee.
Geht nun auf schiefen Flächen in Tiefen die tolle Fahrt. Merken die Sinne spät eine Rinne schädlicher Art:
Wildestem
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Sausen
folget o Grausen! Sturz in den Schnee. Wie wenn zerbrochen alle die Knochen, tun sie mir weh.
Aber die Glieder
regen sich wieder: Alles ist heil.
Nur eine Latte,
die linke, die hatte beinah' ihr Teil.
Denn ihre Bindung neu'ster Erfindung
die ist lädiert.
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Gleich klappt der Laden, der kleine Schaden
ist repariert.
Fest auf den Beinen, das will ich meinen, folgt neuer Start. Hölzer, die beiden, langsam nun gleiten; Schneekruste ist hart.
Halbwüchsige Fichten in Reihen, in dichten, säumen den Pfad. Waldweg, der lange, wie eine Schlange führet zur Stadt.
Nach ein paar Stunden etwas zerschunden bin ich zu Haus. Sitzen die Lieben häuslich geblieben beim Kuchenschmaus.
Strudel, den wähl ich und dann erzähl' ich. Skifahrt klingt aus.
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9. 1. 38
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