Und ihr Lieben seid so fern.
Keine Macht der Erde kann euch schützen,
Doch es leuchtet mir ein Stern
Einsam funkelnd unter wilden Blitzen.
Glaub' und hoffe, fasse Mut,
Untertänig beugt sich hier mein Wissen;
Furcht vergeht, es wird schon gut.
Denn ich kann euch nie und nimmer missen!
Reift des Teufels schwarze Saat,
Trägt in Heimatstädte ihre Schrecken?
Ist's der Fluch der bösen Tat,
Wird das deutsche Schuldbewußtsein wecken?- Ich verbringe diese Nacht
Zwischen Feuerqualm und Erdebeben
Und die Zuversicht erwacht:
Aus der Asche blüht einst neues Leben!
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