JULISONNE
Ich spür’ der Julisonne heißes Glühen
Und möchte rasch dem engen Raum entfliehn. Dorthin, wo jetzt die Igelkolben blühen, Nach jenem stillen Waldsee möcht ich ziehn.
Du weißt, wie oft wir dort im Schatten lagen, Das Wasser lud zum kühlen Bade ein.
Wir lauschten eines Spechtes Liebesschlagen Erlebten glückliches Geborgensein.
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Das ist des Sommers Gruß, daß ich geglaubt, Ich ruhte jetzt am See im weichen Moos Und legte wie so oft mein müdes Haupt Verträumt und still in deinen lieben Schoß.


