DU HORTEST MEINE STIMME
Du hörtest meine Stimme doch in dieser Nacht.- Ich sah dich fern, du schautest auf;
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Doch rings war dir der Raum so leer,
So leer, es mußte dich erneut bedrücken.
Mein Herz, erbebe nicht,- ich war bei dir,
Eh du nur recht erwacht..
Der Sternenhimmel ist so weit,
Unendlich scheint das rauschend- rege Meer;
Doch fühlst auch du: es führen über Zeit
Und größte Fernen ewige Brücken.
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So komm zu mir aus kalter, herber Nacht,
Ich sprach zu dir, eh du erwacht.
Du hörst die Stimme noch, da ich jetzt schweige.-
So labe dich mit diesem Gruß,
Genieß den Quell, der durch den Äther schwingt,
Genieß ihn voll, den Klang,
Der unbekannt, gleich einem Liebeslied
Aus nie begriffenen Fernen singt,-
Und trink ihn bis zur letzten Neige!-
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