ב

e

f

3

1

f

e

1

1

I

I

d

e

n

-

n

Guillo aber nahm mich zur Seite. Er versicherte mir, daß er ein eifriger Anhänger der Front Populaire sei. Er bekannte auch, was ich schon vermutet hatte, daß er als Beamter an der Prefecture arbeite und erbot sich, mir behilflich zu sein, falls ich einmal Schwierigkeiten mit meinen Papieren haben. sollte.

Wir spielten dann mit einem roten Gummiring, den wir uns zuwarfen, bald in hohem Bogen, bald in flachem, heftigem Wurf, so daß er schwerer zu fangen war. Wir sprangen über den Sand, lachten viel und beendeten das Spiel erst, als die Sonne in den Ozean eintauchte. Ein großer, glühend roter Ball, mischte sie leuchtende Farben in das Meer. In der Ferne schob sich die Silhouette eines Dampfers schwarz und klar vor das weiche Gelbrot des nicht mehr vollen Sonnenkreises. , Wie auf einem Gemälde", meinte Frau Guillo zur Mutter Ceciles, von der wir wußten, daß sie früher in den Ateliers des Montparnasse zu Hause gewesen. Sie lächelte ein wenig traurig und auch skeptisch. Zu romantisch war der Anblick, den uns die Natur gewährte. Ich erinnerte mich des merk­würdigen und gefährlichen Gesprächs über das Verhältnis zwischen Kunst und Natur, das Oscar Wilde niedergeschrie­ben hat, und konnte doch die Augen von dem Bilde nicht lassen, bis die Sonne sinkend dem Tag ein Ende machte.

99

Damit wich das Licht einem grauen Dämmern. Vom Meer stieg die Kühle auf, und die Stimme der Wellen erhob sich lauter als bisher. Wir stiegen die Holztreppe zur Düne hinauf. Unter unseren Schritten knarrten die Planken.

Große Holzscheite brannten im Kamin und wärmten den Speisesaal. Die Suppe war heiß und der rote Wein voller Feuer. Abends kam die Unterhaltung stets rascher in Gang als an der Mittagstafel. Die beiden Mütter berichteten von Jaqueline und Cecile. Herr Guillo hatte im Dorfe gehört, daß die letzten Badegäste abgefahren seien. Vom ersten Oktober

183