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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
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..Ja, mein Fräulein, gehen Sie, so schnell wie möglich. Das wäre der beste Dienst, den Sie Pater Victor leisten," sagte der Gascogner und trat zwischen den Pater und das Fräulein.

Die Augen der Chefsekretärin suchten von dem Gas­cogner zu dem Priester und wieder zurück. Die Auf­forderung des Franzosen klang in ihr nach und trieb sie an. Stumm nickte sie. Nach der Hand des Paters griff sie. Sie knixste. Es konnte ein Neigen vor dem Priester und vor dem Menschen sein. Sie wandte sich und ging hinaus. Es waren Schritte voller Schwere und ohne Hoffnung.

Ein Blick vom Gascogner auf die geschlossene Tür, dann sprach er eilends, doch ohne Erregung und ohne, daß seine Aussage an Bedeutung verlor.

,, Sie müssen fliehen, Pater Victor. Ich habe alles vorbereitet. Kommen Sie nach Baracke IV. Ziehen Sie sich dort um. Ich weiß den einzigen Weg aus dem Lager ohne Kontrolle. Auch die Unsern erfahren nichts. Den Weg bin ich oft gegangen, wenn die Nachbarlager benachrichtigt werden mußten. Nur Meko muß uns begleiten. Ich hole ihn."

Ohne eine Erwiderung abzuwarten, stieß der Gas­cogner aus der Kammer.

Der Pater war allein. Sachte legte er die Stola ab, die er in seinen kleinen Koffer legte. Er blickte zum Fenster hinaus. Er faltete die Hände und betete.

Zögerndes Klopfen. Hirsch schnellte herein. Seine rührende Art war in eine bebende Wachsamkeit um­geschmolzen. Sein Kopf war gespannt, seine Bewegun­gen entschieden.

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