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zuckten. Es kam wie aus einem Untergrund des Lebens, als er aufseufzte:„Das hätte ich nicht gedacht.“
„Ich bin ganz allein, Herr Hirsch.“
„Das verstehe ich nicht.“
„Das bekenne ich Ihnen.“
„Ja, wie wollen Sie denn.... dann habe ich Sie.... verzeihen Sie mir. Das ist nicht möglich.“
„Doch, Herr Hirsch. Ich habe mir das Leben ın Deutschland anders’ vorgestellt. Ich war nicht darauf vorbereitet, daß es so hart ist, härter als man es sich denken kann. Ich mußte mich in meiner Tätigkeit ein- schränken. Der Arbeiter, der von morgens sechs bis abends sechs schafft, sehnt sich nach Ruhe. Viele Ar- beiter aus meiner Heimat finden nicht einmal den Mut, sich sonntags anzuziehen und auszugehen. Sie werden das vielleicht selbst beobachtet haben. Ich kann nur mit einigen Überzeugten in kleinen Kreisen arbeiten.”
„Kann ich da nicht wenigstens teilnehmen.“
„Sie gehören zu unserem Kreis, Herr Hirsch.“
„Enger, Herr Pater, ernsthafter und mühevoller möchte ich mich beteiligen. Alle vierzehn Tage oder vier Wochen für eine Messe die Musik zu machen, das ist ein armes Leben und geringes Beten. Würden Sie das nicht sagen, Herr Pater?“
„Mit Musik zu helfen und darüber hinaus persön- lich dem Nächsten zu helfen, wie Sie es heute früh taten, um Pierres Weg zum Krankenhaus zu sichern. das ist nicht arm und gering, Herr Hirsch.“
„Oder was würden Sie tun, wenn Sie sich heute von Ihren Eltern auf Nimmerwiedersehen verabschieden
müßten?“
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