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„Ich will morgen für Pierre arbeiten, sagte der Pater.
„Geht es ihm so schlecht?“
„Er soll sich schonen!“
„Geben Sie auf sich acht, Pater Victor. Ich werde für Pierre einspringen.
„Das sollst du nicht.“
„Ich werde mit Gaston tauschen. Ich gehe gleich zu ihm hinüber. Gaston tut das, ohne zu fragen."
„Bleib, bitte,“ beschwichtigte der Pater den ent- schlossenen Gascogner.„Ich brauche dich, um die Kumpels beieinander zu halten. Du sollst dich nicht exponieren. Schau nicht so düster!“ Der Pater fuhr dem Gascogner mit der Hand durch den Blick und nannte ihn einen Schwarzseher.
„Ich lasse mich lieber zum Weißseher bekehren,“ beharrte der Gascogner auf seiner Mahnung.
Der Pater blieb unbeirrbar.„Es fragt sich nur, wie ich es anstelle,“ sagte er nachdenklich.
Klopfen an der Tür, die erst geöffnet wurde, als der Pater dazu aufgefordert hatte. Mit einer Frage, die in seinem Lächeln stand, sah Meko herein:
„Bis zum Ende der Pause,“ sprach der Pater in einem überbetonten Deutsch zu dem Russen, zeigte ıhm die Uhr und ließ ihn die Stunde ablesen. Meko verstand wortlos und verschwand.
Der Gascogner überlegte, wie der Pater Doppelarbeit in verschiedenen Hallen und an verschiedenen Arbeits- plätzen leisten könnte. Auch die Aufsichtsfrage war zu beachten, allerdings wurde die Morgenschicht in den ersten Stunden nicht so kontrolliert. Der Nachtschicht
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