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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
Seite
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Aber hinausgetrieben zu werden wie Vieh und abge­schlachtet-" der Deutsche schüttelte sich, stand auf und sah den Pater an. ,, Lieber Pater Victor, darf ich Sie so anreden? Ich kam verzweifelt zu Ihnen und nun nach einer halben Stunde gehe ich von Ihnen fort mit dem Gefühl, mich erneut zurecht zu finden. Das ist sehr viel, glauben Sie mir, in diesen Jahren völligen Alleinseins. Oftmals fangen wir Deutschen dann so tief an zu grübeln, daß wir darüber das Leben verlieren und die Bewährung darin. Ich danke Ihnen, Pater Victor, für alle guten und helfenden Worte." ,, Sehe ich Sie noch, lieber Herr Schmidt?"

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Wäre noch Dringliches?" fragte der Deutsche be­reitwillig. ,, Ich hoffe zum Schluß der Abendpause." ,, Es könnte etwas sein."

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,, Ich komme auf jeden Fall."

,, Dank, wenn Sie es einrichten."

Der Händedruck, der mehr enthielt, als eine Geste zeitweiliger Verabschiedung. Ein unwillkürlicher Blick zu der Wand, hinüber zu dem anderen Raum. Der Pater winkte bedenkenlos ab. Nickte dem Deutschen freund­lich nach, griff zum Brevier. Er war schon vertieft, als die Klinke seiner Kammertür von draußen einge­klemmt wurde. Die Augenblicke rannen erneut in grö­Bere Zeiträume hinüber, und ein Mensch kehrt aus seinem Schicksal in eine Lesung über die Ewigkeit ein. Zum Beginn der ersten Abendpause im Werk erschien der Gascogner. Die Zeit war so verabredet, um ver­schiedenen Helfern, die Schicht hatten, den Besuch zu ermöglichen. Der Gascogner schloß die Fensterläden der Kammer.

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