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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
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Rückseite, da, wo nur einige Meter bis zum Stachel­draht waren, heitere Rufe und lustige Weisen auf der Mundharmonika. Er sah um die Ecke. Da hatte man Tische und Bänke an die Barackenwand gestellt. Aus dem Fenster einer Kammer flogen die Worte, während die Antworten von den im Freien Lagernden zurück­prasselten. Die meisten lagen ausgestreckt in der Sonne, die selbst an dem Nachmittag linde Lüfte und ein zaubrisches Aroma der Erde entlockte.

Der Pater betrat den schmalen Gang, an dem die Kammern wie große Kästen nebeneinander lagen. An der dritten Tür macht er halt. Das war die Kammer des Gascogners. Der sah den Schatten an der Tür, winkte herein, schmachtete und walzte zur gleichen Zeit einen Schlager nach der Harmonika. Dabei zupften seine Hände an grünen Blättern, dirigierte er eine große Bratpfanne und wirbelte wie ein entfesselter Tänzer durch den kleinen Raum, in dem eigentlich vier Betten standen, die tags über aufgeklappt waren und den In­sassen Möglichkeiten zur Bewegung gaben. Jetzt sprang und hantierte nur der Gascogner in der Kammer, wäh­rend die drei Schlafkollegen es sich an der Sonne wohl sein ließen.

Der Pater blieb an der Tür stehen, so war er am wenigsten von draußen zu sehen. Der Gascogner sandte scharfe Witze ins Freie und rührte klappernd in einem großen Topf.

,, Böse?" fragte der Gascogner aus einem Mund­winkel den Pater und legte die Schöpfkelle mit Nach­druck ab, um sein Wort zu übertönen.

Der Pater schüttelte den Kopf.

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