Halb irr und ohnmächtig vor Qualen rannte ich dahin, verfing mich in Wurzeln und Pflanzenwerk und fiel wieder hin. Der Wagen fuhr nicht weit entfernt von mir weg. Verlöschend lag ich da und fühlte, ich würde mich nicht mehr aus eigener Kraft erheben können.
Wie aus weiter Ferne tönte Hundegebell an mein Ohr. Und jetzt spürte ich auch am Kopf Schnuppern und Atmen. Und bald darauf verworrene, näherkommende Stimmen.
Man war aufmerksam geworden. Arme faßten mich an Kopf und Beinen, ich wurde weich gebettet. Und dann ein Naẞ an meinen Lippen. Ein Elixier durchdrang meinen Körper, Lebenssaft quoll in meinen Adern. Ich trank und trank, Bäche, Ströme schienen durch mich hindurchzugehen. Ich schluckte gierig und unaufhörlich.
Wenig später fand man nach meinen Angaben auch meinen Leidensgenossen, fiebernd, verdurstend. Doch auch er wurde, wie man wohl sagen kann, in letzter Stunde, gerettet.
94
56


