Druckschrift 
Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
Seite
158
Einzelbild herunterladen

wünschten sie auch, einmal einen amerikanischen Juristen im Auslande in Funktion zu sehen.

Dr. Kreus

gegen fünf L

Die Berichterstatter an den Pressetischen behaupteten, so etwas Bewältigung hätte man seit den Völkerbundstagungen in Genf nicht mehr gesehen. Es herrschte allgemein der Eindruck, daß es hier um Probleme ginge, die für das Ansehen des deutschen Volkes von außerordentlicher Trag

weite werden könnten.

Da es zu

emehmung vurde auf z

Samstag,

dent die zw

Punkt zwei Uhr ertönte die Glocke des Schiedsgerichtspräsidenten mahnte en

E. O. Lallemant.

Tiefe Stille herrschte, als er begann:

,, Die Aufgabe, die diesem aus elf verschiedenen Ländern gewählten Schiedsgericht der internationalen Liga der Menschenrechte gestellt wurde, ist eine verantwortungsreiche vor Gott und der Welt. Ich bin davon überzeugt, daß Sie, meine Herren Kollegen, mit mir den festen Willen haben, nach bestem Wissen und Gewissen zu richten.

Lassen wir uns durch nichts irritieren, was immer es auch sein möge. Mit Sympathie oder Animosität von Seiten dieses Gerichtes hat das angeklagte deutsche Volk nicht zu rechnen. Es gilt festzustellen, ob die gesamte Reichsbevölkerung kollektiv an den von der Hitlerregie­rung und ihren Trabanten begangenen Verbrechen mit schuldig ist oder nicht."

Zu den vier Marburgern gewandt, sagte er:

,, Während der ganzen Prozeßdauer gelten Sie symbolisch als die angeklagte Bevölkerung Ihres Landes... Mit allen Rechten und Pflichten...

Der erste Gerichtstag ist hiermit eröffnet."

Die Zeugenverlesung nahm nahezu drei Stunden in Anspruch. Ob­zwar nicht alle, die zugesagt hatten, eingetroffen waren, befanden sich doch einundvierzig, unter ihnen neun deutsche Kriegsgefangene, im Saal. Letztere sollten nach Beendigung der Schiedsgerichtstagungen von Genf aus in ihre deutsche Heimat entlassen werden. Nach der Ver­lesung führte man sie in einen Nebenraum und unterstellte sie der Ob­hut des Roten Kreuzes. Sie hatten alle Bequemlichkeiten, konnten rau­chen, schreiben, lesen, essen und alkoholfreie Getränke haben. Nur von der Außenwelt blieben sie ferngehalten, wie das den internationalen Abmachungen des Roten Kreuzes entsprach. Die übrigen Zeugen konn­ten sich aufhalten, wo es ihnen beliebte.

158

Wen So bleibt ei wird."

Und weit der Moral

Der erste

Ihren Na

Oskar v

Alter, W

Ich bin reich der N

Sind Sie

Ich bin

Ihren B

Ich bin

Ist der

Nein, ich Antwort.

Damit w

Jetzt wa

Herr Z

erinnern marschiert Zwei T heim, geme

verhafteter

Waren Schiedsrich

Einige

bluten."