labrik sind *T Zuschauer
es vertreten und gedelt
ı und Jurit
nähme,
r und gere! men. Vie:
„Dann wird ja alles programmgemäß verlaufen, so daß Freitag der erste Schiedsgerichtstag abgehalten werden kann.“
„Bestimmt“, erwiderte Professor de Virgell und fügte noch hinzu, „ich bin froh, daß Dr. Kreuschke die Wahl angenommen hat, denn das ist sehr wichtig. Kennt er doch das Anklagematerial aus dem FF...“
***
Inzwischen brauchte man im Hotel Beaurivage den Arzt: Professor Weber wurde von einer Herzattacke befallen. Nie in seinem Leben hatte er damit etwas zu tun gehabt.
„Es ist nichts Ernstliches“, meinte der Arzt. In zwei Tagen sei der Herr Professor wieder auf den Beinen; natürlich müsse er sich schonen, denn die Sache käme nur von Aufregungen.
Frau Weber wußte die Ursache. Die freudige Nachricht über Pro- fessor Löwensteins Entschluß hatte ihn so aufgeregt, daß er zusammen- brach.
Bei dem Siebzehner-Ausschuß war inzwischen auch die französische Zusage betreiis der deutschen Kriegsgefangenen eingetroffen. Nun konnte es losgehen.
Alle Zeugen wurden im Hotel Alpenhof untergebracht, mit Ausnahme der deutschen Kriegsgefangenen, die dem Roten Kreuz anvertraut wer- den sollten. Zeitungskorrespondenten des In- und Auslandes waren in großer Zahl erschienen; auch Deutsche aus allen vier Zonen wurden zugelassen. Die jüdische und arabische Presse war besonders zahlreich vertreten. So sandte fast die ganze Welt Berichterstatter. Es war Hoch- betrieb in Genf .
Immer näher rückte der erste Schiedsgerichtstag.
Staatsanwalt Kreuschke hatte alle Hände voll zu tun, um die Akten zu ordnen, die er von Nürnberg mitgebracht hatte...
Professor Löwenstein präparierte sich nicht.
„Erst warte ich den Gang der Verhandlung ab. Dabei sammele ich meine Eindrücke und zur gegebenen Zeit werde ich schon das Richtige zu sagen wissen...“
Das waren die Worte, die er zu sich selbst sprach.
Norgams reisten in der Absicht, Freitag Vormittag gegen zehn Uhr Zurück zu sein, drei Tage durch’s Land. Sie wollten unter allen Umstän- den bei der ersten Verhandlung dabei sein. Erstens handelte es sich um Ereignisse, die ihren guten Freund Weber angingen, und zweitens
157


