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Soweit mir bekannt ist, waren es einhundertzweiundvierzig, Herr Hauptmann."
,, Erinnern Sie sich noch an den Namen des Schriftführers?"
,, Jawohl, Universitätsprofessor Karl Weber."
Professor Weber- den kenne ich ja sehr gut... Ich werde ihn vorladen, weil nicht formell, der Verfügung entsprechend, um die Erlaubnis zum Fortbestand der, Liga' nachgesucht worden ist."
Der Dekan, der bisher noch nichts mit amerikanischen Behörden zu tun hatte, dem aber die Methoden der nationalsozialistischen Beamten
se der Sach noch in allzufrischer Erinnerung waren, atmete auf, als der Hauptmann einen telephonischen Anruf erhielt. Jetzt konnte er sich überlegen, wie er Hauptmann Norgam das Versehen erklären sollte. Als letzterer sein Gespräch beendet hatte, schritt ein Leutnant auf ihn zu und überreichte ihm einige Akten.
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„ Einen Augenblick bitte, Herr Leutnant. Ich bin soeben abberufen worden; übernehmen Sie bitte diese Sache."
Rasch informierte er seinen Kameraden über den Sachverhalt und dann stellte er die Herren: Dekan Urhan Leutnant Greenfeld", einuptmann Nor ander vor.
,, Leutnant Greenfeld wird sich Ihrer Sache annehmen, Herr Dekan; legung fragt bitte mich zu entschuldigen..."
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Dekan?"
Der Dekan konnte es kaum fassen, daß, von Amts wegen' so höflich mit ihm gesprochen wurde, zumal der Militärbehörde gegenüber tatsächlich eine Unterlassung vorlag. Wenn er die Naziart damit verglich.. Gerade wollte er etwas sprechen, als Leutnant Greenfeld ihm zuvorkam: ,, Ich bin vollständig im Bilde, Herr Dekan. Es handelt sich hier um eine Formverletzung, die unter die gestern erlassene Amnestie fällt." Als der Gelehrte für diese Information dankte, sagte der Offizier zuvorkommend:
,, Kann ich Ihnen noch in irgendeiner Weise dienlich sein, Herr Dekan?"
„ Wenn ich einen weiteren Wunsch äußern darf, Herr Leutnant, dann beraten Sie mich bitte, was wir bezüglich der neuen, Liga' tun müssen. Ich wäre Ihnen dafür sehr dankbar."
,, Aber. Herr Dekan, das ist sehr einfach. Sie reichen bei der Militärbehörde ein Gesuch ein, unter Angabe Ihrer Wünsche und Beifügung einer Mitgliederliste. Ich sehe keinen Grund, warum die Genehmigung nicht erteilt werden sollte, nachdem ich als sicher annehmen kann, daß Ihre Gruppe keinerlei Verbindung mit der Nationalsozialistischen Partei hatte."
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